Quer durchs Land – oder von Lauenburg nach Heisterbusch und zurück

So ging es für vier gesteuerte Vierer am 16. August 2018 die Elbe hinauf. Begleitet von einigen begeisterten Rudereren des Lübecker und Kappelner Ruderclubs und bestens ausgestattet mit einem Lunchpaket starteten wir unsere Tour. 

Die sommerlichen Temperaturen um  23 Grad und der leicht bewölkte Himmel haben uns förmlich über das Wasser  nach Boizenburg  fliegen lassen. Hier fand dann auch unsere erste Pause statt und wir konnten neben der innerdeutschen Grenze auch ein Wachturm aus der geteilten Zeit von Deutschland sehen. Welchen Aufwand damals für die Grenzsicherung betrieben wurde, konnte man noch am alten Flusslauf der Sude sehen. Diese wurde extra für diesen Zweck in den Boizenburger Hafen umgeleitet.

Nächstes Etappenziel war Radegast mit anschließender großer Picknick-Pause am herrlichen Elbstrand, wo wir dann auch unsere Gäste besser kennenlernen konnten. Nachdem wir uns nun gestärkt haben sind wir noch bis Heisterbusch gerudert um dort zu wenden und uns Richtung Boizenburg zu orientieren.  Leider ist dann bei einem unserer Boote ein Skull gebrochen und die Mannschaft hatte erschwerte Bedingungen die Heimreise anzutreten. Auf unserem Weg durch das Biosphärenreservat haben wir viele Eindrücke von Flora und Fauna erleben können. Interessant anzusehen waren auch die Abrisskanten, die sich aufgrund des niedrigen Wasserstandes der Elbe in der Strömung ergeben haben.

Uwe Bhend hat in unserem Boot dann noch einmal seine Gewässerkunde anhand der Betonnung und der Schifffahrtszeichen für unser Boot wiedergegeben. Schon von weitem zu erkennen war dann die Rauchwolke des Schaufelraddampfers Kaiser Wilhelm.  Das mit Kohle befeuerte Schiff kam uns mit seinen winkenden Fahrgästen zu Berg entgegen und begrüßte uns mit einem lauten Ton aus seiner Dampfpfeife.

Eingebogen im Boizenburger Hafen und vorbeigekommen an der alten Schiffbauwerft haben wir dann im Sportboothafen festgemacht. Von hier aus ging es ins Restuarant Stadt Boizenburg. Bei leckeren Getränken und einem herzhaften Essen haben wir die Sonne genosssen.

Leider meinte es der Wettergott auf dem Rückweg nicht ganz so gut mit uns. Kaum aus dem Hafen heraus wehte uns mittlerer Gegenwind ins Gesicht. Wie unsere alten Hasen sagten: Lauenburg begrüßt uns. Gegen fünf Uhr sind wir dann wieder am Ruderhaus angekommen und haben gemeinsam unsere Boote gereinigt bevor es dann den gemeinschaftlichen Kaffee und Kuchen gab.

Text: Dennis Lesage, Fotos: Uwe Bhend

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