rish.de – Rudern in Schleswig-Holstein https://www.rish.de Ruderverband und Ruderjugend in Schleswig-Holstein Sat, 28 Sep 2019 11:18:17 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 https://www.rish.de/news/wp-content/uploads/2018/05/cropped-rish-icon-1-32x32.png rish.de – Rudern in Schleswig-Holstein https://www.rish.de 32 32 46955403 Trauer um Heiner Ketelsen https://www.rish.de/verband/trauer-um-heiner-ketelsen/ https://www.rish.de/verband/trauer-um-heiner-ketelsen/#respond Sat, 28 Sep 2019 11:10:54 +0000 https://www.rish.de/?p=16035 Ehrenvorsitzender des Ruderverbandes Schleswig-Holstein gestorben Heiner Ketelsen, der Ehrenvorsitzende des Ruderverbandes Schleswig-Holstein und das Ehrenmitglied des Deutschen Ruderverbandes, ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Heinz Ketelsen, von allen „Heiner“ genannt und mit wassersportlichen Wurzeln im Ersten Kieler Ruder-Club von 1862, war eine der prägendsten Persönlichkeiten im Ruderverband Schleswig-Holstein. In den Jahren vor 1965 trieb […]

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Ehrenvorsitzender des Ruderverbandes Schleswig-Holstein gestorben

Heiner Ketelsen, der Ehrenvorsitzende des Ruderverbandes Schleswig-Holstein und das Ehrenmitglied des Deutschen Ruderverbandes, ist im Alter von 94 Jahren gestorben.

Heinz Ketelsen, von allen „Heiner“ genannt und mit wassersportlichen Wurzeln im Ersten Kieler Ruder-Club von 1862, war eine der prägendsten Persönlichkeiten im Ruderverband Schleswig-Holstein. In den Jahren vor 1965 trieb er die Gründung des Landesfachverbandes voran, dessen Geschicke er folgerichtig bis 1977 als Vorsitzender leitete. Mit seiner Vorstandscrew entwickelte Ketelsen die Strukturen des Verbandes und setzte sich mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen ebenso für die großen und kleinen Rudervereine aus dem nördlichsten Bundesland wie für den Bau der Ruderakademie in Ratzeburg ein. Nachdem er 1977 das Kommando an Thomas Mittelstädt übergeben hatte, wurde Ketelsen zum Ehrenvorsitzenden des Ruderverbandes Schleswig-Holstein gewählt.

Der großgewachsene Norddeutsche war auch maßgeblich an der Gründung des einflussreichen Länderrates auf dem Deutschen Rudertag 1966 in Lübeck beteiligt. Von Ende 1976 bis 1986 stand er diesem vor, wobei er in der Ruderwelt bestens vernetzt war und wichtige Entscheidungen für die Ruderer als Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Deutschen Ruderverbandes vorantrieb. Seine Verdienste auf Bundesebene würdigte der DRV mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Heiner Ketelsen.

Bis ins hohe Alter nahm Ketelsen rege am Ruderleben im Land zwischen den Meeren teil und war bei Versammlungen, Regatten, Jubiläen und Festen ein gern gesehener Gast, der mit Kompetenz, Charme, Witz und einer beeindruckenden Redekunst die Menschen in seinen Bann zog. Erst in den letzten Jahren zog sich der bei Jung und Alt gleichermaßen geschätzte Ketelsen altersbedingt zurück.

Reinhart Grahn, der Vorsitzende des Ruderverbandes Schleswig-Holstein, lobt seinen Vor-Vorgänger als Mensch und als Funktionär: „Heiner Ketelsen hat unseren Verband gegründet und damit zur Entwicklung des Rudersports in Schleswig-Holstein den entscheidenden Impuls gesetzt. Über Jahrzehnte setzte er sich mit größtmöglicher Begeisterung, höchster Kompetenz und Nachdruck für unseren Sport ein. Aufgrund seiner Empathie und seiner Aufgeschlossenheit war er als Ruderkamerad äußerst beliebt.“

Heiner Ketelsen wird der Ruderwelt fehlen. Als moralische und intellektuelle Instanz, als mitreißender Redner, als Ratgeber, der immer Lösungen für die Menschen in den Vereinen suchte und vor allem als ein empathischer Mensch, der für viele jüngere Funktionäre im Rudersport ein Vorbild war und bleibt.

Die Ruderwelt wird Heiner Ketelsen vermissen und auch in Zukunft mit Freude und Dankbarkeit an ihn denken.

Kim Koltermann

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Online Video-Serie zum Coastal Rowing https://www.rish.de/coastal/coastal-rowing-mit-lars-wichert/ https://www.rish.de/coastal/coastal-rowing-mit-lars-wichert/#respond Tue, 10 Sep 2019 11:22:26 +0000 https://www.rish.de/?p=15980 Lars Wichert erklärt Coastal Rowing In Kooperation mit der Techniker Krankenkasse ist die mehrteilige Video-Serie „TK-Fahrschule Coastal Rowing“ gestartet. In den kommenden Wochen bis zur Coastal WM in Hongkong werden auf der TK-Homepage (www.tk.de/coastal-rowing) sowie den Social-Media-Kanälen der TK nach und nach Videos mit Lars Wichert veröffentlicht. In diesen erklärt der amtierende Vizeweltmeister im Coastal […]

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Lars Wichert erklärt Coastal Rowing

In Kooperation mit der Techniker Krankenkasse ist die mehrteilige Video-Serie „TK-Fahrschule Coastal Rowing“ gestartet. In den kommenden Wochen bis zur Coastal WM in Hongkong werden auf der TK-Homepage (www.tk.de/coastal-rowing) sowie den Social-Media-Kanälen der TK nach und nach Videos mit Lars Wichert veröffentlicht. In diesen erklärt der amtierende Vizeweltmeister im Coastal Rowing-Einer, Schritt für Schritt, worauf es beim Coastal Rowing ankommt.

„Rudern ist ein hervorragender Gesundheitssport für alle Altersgruppen, bei dem neben der Ausdauer, auch Koordination, Balance und nahezu alle Muskelgruppen trainiert werden”, weiß Uwe-Folker Haase. „Coastal Rowing ist Rudern 2.0 und macht einfach unglaublich viel Spaß“, ist der Sport-Experte bei der Techniker vom Coastal-Rudern begeistert. „Einfach berauschend, wie schnell das Boot mit nur ein paar Ruderzügen rasant Fahrt aufnimmt“, schwärmte er, nachdem er sich beim Dreh spontan ins Boot setzte und die Skulls selbst in die Hand nahm. Haase ist überzeugt: „Dieser junge Trendsport hat großes Potenzial, viele Leute buchstäblich in Bewegung zu bringen. Mit Lars Wichert haben wir zudem den idealen Coastal Rowing-Coach für unsere Aktion gewinnen können.“

Auch Silke Harms von FAST-SPORTS verspricht sich mit der Video-Serie eine hohe Aufmerksamkeit für das Coastal Rowing. „Wir setzen uns für die Verbreitung dieser jungen Sportart in Deutschland ein und sind begeistert von der professionellen Umsetzung am Set. Die Stimmung im gesamten Team an den Drehtagen am Ostseestrand in Heidkate war fantastisch und zeigt einmal mehr den hohen Spaß-Faktor beim Coastal Rowing.“

Pressemitteilung Silke Harms

TK-Fahr­schule – Coastal Rowing

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Quer durchs Land auf der Stör https://www.rish.de/freizeitsport/quer-durchs-land-auf-der-stoer-2019/ https://www.rish.de/freizeitsport/quer-durchs-land-auf-der-stoer-2019/#respond Mon, 02 Sep 2019 11:24:56 +0000 https://www.rish.de/?p=15966 Die Stör bis Ivenfleth Am 1. September 2019 fanden sich 24 Ruderer/-innen aus Neumünster, Hamburg (Die Wikinger), Bremerhaven, Flensburg, Lauenburg, Elmshorn, Hemmoor, Kiel, Lübeck, Nordenham und Itzehoe am Bootshaus des Itzehoer Ruderclubs ein, um auf der Stör bis nach Ivenfleth (Störsperrwerk) und zurück zu rudern. Nach einer kurzen Begrüßung wurden fünf Boote, darunter ein Riemenvierer, […]

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Die Stör bis Ivenfleth

Am 1. September 2019 fanden sich 24 Ruderer/-innen aus Neumünster, Hamburg (Die Wikinger), Bremerhaven, Flensburg, Lauenburg, Elmshorn, Hemmoor, Kiel, Lübeck, Nordenham und Itzehoe am Bootshaus des Itzehoer Ruderclubs ein, um auf der Stör bis nach Ivenfleth (Störsperrwerk) und zurück zu rudern.

Nach einer kurzen Begrüßung wurden fünf Boote, darunter ein Riemenvierer, zu Wasser gelassen und bei durchwachsenen Wetter (mäßiger Wind, etwas Regen, 18 Grad, am Vortag wurden noch 32 Grad gemessen) startete die Tour mit der Tide abwärts. Da es auf der Strecke kaum Möglichkeiten zum Anlegen gab, wurde zügig bis zum Ziel, die Marina Ivenfleth, durchgerudert. Dort angekommen: ups, kein Wasser mehr vorhanden zum Anlegen. Ein schmales Rinnsal ermöglichte den vier Skullbooten noch in die Marina reinzufahren. Das Anlegen und Aussteigen wurde dann sehr sportlich. Die Boote wurden zwischen Segel- und Motorbooten „eingeklemmt“ oder auf den Schlick gezogen. Der Riemenvierer kam gar nicht in den Hafen und ist nach Wewelsfleth gerudert und hat dort angelegt.

Nach etwa einer Stunde Pause war die Tide gekippt und siehe da, wir konnten aus der Marina rausrudern. Wieder auf der Stör, kam der eigentliche Höhepunkt der Tour: Fotosession bei der „Peking“. Wie man auf den Bildern sieht, ist die Restaurierung schon ziemlich fortgeschritten. Danach ging die Fahrt mit der Tide wieder zügig zurück zum Bootshaus. Nach der sehr gründlichen Reinigung und dem Verstauen der Boote, klang die Tour mit einer gemeinsamen Kaffeetafel aus.

Wolfgang Hoffmann, Itzehoer Ruderclub v. 1966

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WM 2019 in Linz https://www.rish.de/leistungssport/wm-2019-in-linz/ https://www.rish.de/leistungssport/wm-2019-in-linz/#respond Wed, 28 Aug 2019 06:40:26 +0000 https://www.rish.de/?p=15936 Vier Ruderinnen aus Schleswig-Holstein am Start Vom 25. August bis 1. September 2019 finden die Ruder-Weltmeisterschaften auf der Regattastrecke Ottensheim bei Linz statt. Mit dabei sind auch vier Ruderinnen aus Schleswig-Holstein: Anna Calina Schanze (Ratzeburger Ruderclub), Frieda Hämmerling (Rudergesellschaft Germania Kiel) sowie im Achter Steuerfrau Larina Hillemann (Lübecker Ruder-Gesellschaft von 1885) und Charlotte Wesselmann (Ruderklub […]

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Vier Ruderinnen aus Schleswig-Holstein am Start

Vom 25. August bis 1. September 2019 finden die Ruder-Weltmeisterschaften auf der Regattastrecke Ottensheim bei Linz statt. Mit dabei sind auch vier Ruderinnen aus Schleswig-Holstein: Anna Calina Schanze (Ratzeburger Ruderclub), Frieda Hämmerling (Rudergesellschaft Germania Kiel) sowie im Achter Steuerfrau Larina Hillemann (Lübecker Ruder-Gesellschaft von 1885) und Charlotte Wesselmann (Ruderklub Flensburg).

Gleich zwei von ihnen sitzen im Achter: Schlagfrau Charlotte Wesselmann vom Ruderklub Flensburg und Steuerfrau Larina Hillemann von der Lübecker Ruder-Gesellschaft. Gemeinsam mit Alyssa Meyer, Marie-Sophie Zeidler, Annabel Oertel, Christin Stöhner, Melanie Göldner, Frauke Hundeling und Anna Härtl (RC Tegel/Donau-Ruder-Club Ingolstadt/RC Potsdam/Olympischer Ruder-Club Rostock von 1956 e.V./RC Potsdam/DRC v. 1884/RC Potsdam/) werden sie versuchen, das Großboot wieder näher an die internationale Spitze zu bringen. Der deutsche Frauen-Achter hat Gegnerinnen aus zehn Nationen.

Auch Anna-Calina Schanze vom Ratzeburger Ruderclub ist im Riemenbereich unterwegs. An der Seite von Tabea Schendekehl (RC Hansa v. 1898 Dortmund) geht sie im Zweier ohne Steuerfrau an den Start, für den insgesamt 26 Boote gemeldet haben.

Frieda Hämmerling von der Rudergesellschaft Germania aus Kiel sitzt nach wie vor auf Schlag des Frauen-Doppelvierers, mit dem sie im letzten Jahr schon Vizeweltmeisterin wurde. Gemeinsam mit Daniela Schultze, Michaela Staelberg und Franziska Kampmann (RC Potsdam/Crefelder RC/RV Waltrop) wird die Deutsche Meisterin im Einer erneut auf Medaillenjagd gehen und es dabei auf zehn weitere Nationen treffen.

Wir wünschen unseren Ruderinnen viel Erfolg bei den Weltmeisterschaften!

Außerdem ist unser Landestrainer Björn Lötsch als Trainer dabei, um Marie-Louise Dräger im Leichtgewichts Frauen-Einer zu betreuen.

W2– | Frauen-Zweier ohne Steuerfrau

W2- eine Runde weiter: Anna-Calina Schanze und Tabea Schendekehl (Ratzeburger RC/RC Hansa v. 1898 Dortmund) stehen ebenfalls im Viertelfinale. Das Duo ordnete sich vom Start weg hinter den Booten aus Australien und der Ukraine ein. An dieser Reihenfolge änderte sich bis ins Ziel nicht, sodass die Beiden als Dritte souverän eine Runde weiter sind. „Einen WM-Vorlauf kann man im Vorfeld immer schwer einschätzen, da beim Saisonhighlight alle von Beginn an heiß sind. Ich bin mit dem Auftakt auf jeden Fall erstmal zufrieden“, so Trainer Tom Morris.

Zweier ohne verpasst Halbfinale: Um ins Halbfinale und damit um die Olympia-Qualifikationsplätze zu rudern, mussten Anna-Calina Schanze und Tabea Schendekehl (Ratzeburger RC/RC Hansa v. 1898 Dortmund) im Zweier ohne mindestens Dritter werden. Nach dem Start ordnete sich das Duo auf dem vierten Rang hinter Neuseeland, Chile und Spanien ein. Während sich die Neuseeländerinnen ein Stück absetzen konnten, versuchte das deutsche Boot den Anschluss an Platz drei zu halten. Mit knapp vier Sekunden Rückstand gingen Schanze und Schendekehl auf die letzten 500 m. Dank eines starken Endspurts kamen sie bis auf eine halbe Bootslänge an die Chilenen auf Rang drei ran, das Halbfinale und die Olympia-Qualifikationsplätze haben sie damit aber leider knapp verpasst. „Wir haben unser Bestes gegeben. Aber die anderen sind halt schneller gerudert“, so eine enttäuschte Anna-Calina Schanze.
Anna-Calina Schanze und Tabea Schendekehl gewinnen das Halbfinale C/D und qualifizieren sich somit fürs Finale C.
W2- beendet WM auf Rang 15: Anna-Calina Schanze und Tabea Schendekehl (Ratzeburger RC/RC Hansa v. 1898 Dortmund) haben die WM auf dem 15. Rang beendet. Nach 500 m lagen sie auf Rang drei hinter der Ukraine und Polen. Auf der zweiten Teilstrecke zog das südafrikanische Boot gleich, Bug an Bug gingen sie auf die zweite Streckenhälfte. Mit einem starken Schlussspurt greifen die Deutschen noch mal die Polinnen auf Rang zwei an. Am Ende fehlt nicht mal ein Bugkasten zu Rang zwei. Eine tolle Aufholjagd von Schanze und Schendekehl. „Wir sind mit dem Rennen heute auf jeden Fall zufrieden, wir haben alles gegeben“, so Schanze nach dem Rennen.

W4x | Frauen-Doppelvierer

W4x muss in den Hoffnungslauf: Mit den Niederlanden, Weltmeister 2017 und Polen, Weltmeister in Plovdiv 2018, hatten Michaela Staelberg, Franziska Kampmann und Schlagfrau Frieda Hämmerling (RC Potsdam/Crefelder RC/RV Waltrop/RG Germania Kiel) heute harte Gegnerinnen im Kampf um das einzige Finalticket. Diese drei Boote konnten sich vom Start weg gemeinsam an die Spitze setzen. Nach 500 m übernahmen die Niederländerinnen mit einem kurzen Zwischenspurt die Führung. Das deutsche Quartett versuchte den Anschluss zu halten, ging aber schon mit einer Bootslänge Rückstand auf die letzte Teilstrecke. Damit war der Abstand nach vorne schon etwas zu groß, es blieb nur der Zweikampf mit den Polinnen um Rang zwei und drei. Knapp eine halbe Bootslänge fehlte dem deutschen Boot am Ende auf Polen. Damit müssen die Athletinnen von Trainer Marcin Witkowski den Umweg Hoffnungslauf gehen. Die Niederländerinnen hingegen haben mit dem Sieg heute als Erste das Olympiaticket gelöst. „An und für sich war es ein gutes Rennen heute. Nur die ersten 500 m waren wir nicht aggressiv genug“, so Schlagfrau Frieda Hämmerling nach dem Rennen.

W4x siegt im Hoffnungslauf: Mindestens Zweite mussten Daniela Schultze, Michaela Staelberg, Franziska Kampmann und Schlagfrau Frieda Hämmerling (RC Potsdam/Crefelder RC/RV Waltrop/RG Germania Kiel) im Hoffnungslauf des Frauen-Doppelvierers werden, um ins Finale einzuziehen. Das Quartett setzte sich vom Start weg an die Spitze und hatte schnell eine Bootslänge auf die Verfolger aus Neuseeland und Italien rausgerudert. Diesen Vorsprung konnten die Athletinnen von Trainer Marcin Witkowski bis ins Ziel verteidigen. Als Siegerinnen zogen sie verdient ins Finale ein und können einen Haken hinter die Olympia-Qualifikation machen. „Wir hatten uns vorgenommen, direkt von Anfang an nach vorne zu fahren und das Rennen zu gewinnen“, so Schlagfrau Frieda Hämmerling nach dem Rennen und Michaela Staelberg ergänzt. „Die Olympia-Quali zu holen war das erste Ziel, das haben wir souverän gemeistert. Das nächste Ziel ist dann im Finale vorne mitzufahren.“

W4x verpasst als Vierter die Medaillen: Eine Medaille verpasst haben hingegen Daniela Schultze, Michaela Staelberg, Franziska Kampmann und Schlagfrau Frieda Hämmerling (RC Potsdam/Crefelder RC/RV Waltrop/RG Germania Kiel) im Frauen-Doppelvierer. Nach einem guten Start konnte sich das deutsche Boot zunächst an die führenden Polen hängen. Bei 500 m lag das Quartett allerdings schon über 1,5 Sekunden zurück auf Rang vier. An der Spitze übernahmen die Chinesinnen das Tempo, dahinter folgten Polen und die Niederlande. Bis zur 1000 m-Marke verloren die Deutschen weitere Sekunden, Rang drei war mit zwei Sekunden Rückstand noch in Reichweite. Doch auch auf den letzten 500 m konnten die Athletinnen von Trainer Marcin Witkowski nichts mehr draufsetzen und verpassen als Vierter die Medaillenränge. Hängende Köpfe im Ziel. „Wir sind super enttäuscht, wir wollten eine Medaille.“ „Es fehlte heute an Dynamik und Aggressivität, das war einfach kein gutes Rennen“, so Trainer Witkowski.

W8+ | Frauen-Achter

Frauen-Achter wird Fünfter: Nur der Vorlaufserste qualifiziert sich im Rennen des Frauen-Achters direkt für das Finale. Alyssa Meyer, Marie-Sophie Zeidler, Annabel Oertel, Christin Stöhner, Melanie Göldner, Frauke Hundeling, Anna Härtl, Charlotte Wesselmann und Steuerfrau Larina Hillemann (RC Tegel/Donau-Ruder-Club Ingolstadt/RC Potsdam/Olympischer Ruder-Club Rostock von 1956 e.V./RC Potsdam/DRC v. 1884/RC Potsdam/RK Flensburg/Lübecker RG) kamen zunächst gut ins Rennen und überquerten als Dritte die 500-m-Marke. Im weiteren Rennverlauf konnten sie dem hohen Tempo der Neuseeländerinnen an der Spitze allerdings nicht mehr folgen und mussten auch die anderen Boote ziehen lassen. Mit mehreren Bootslängen Rückstand überquerten die Athletinnen von Trainer Werner Nowak als Fünfte die Ziellinie. Damit müssen sie im Hoffnungslauf noch einmal ran.

Frauen-Achter verpasst Finale: Um ins Finale einzuziehen und die Chance auf die direkte Olympia-Qualifikation zu wahren, musste der Frauen-Achter heute mindestens Zweiter werden. Die Führung übernahmen vom Start weg die Britinnen. Das deutsche Boot mit Alyssa Meyer, Marie-Sophie Zeidler, Annabel Oertel, Christin Stöhner, Melanie Göldner, Frauke Hundeling, Anna Härtl, Charlotte Wesselmann und Steuerfrau Larina Hillemann (RC Tegel/Donau-Ruder-Club Ingolstadt/RC Potsdam/Olympischer Ruder-Club Rostock von 1956 e.V./RC Potsdam/DRC v. 1884/RC Potsdam/RK Flensburg/Lübecker RG) ordnete sich auf dem vierten Rang ein. Nach 500 m betrug der Rückstand auf Rang zwei knapp 1,5 Sekunden. Im weiteren Rennverlauf konnten die Athletinnen von Trainer Werner Nowak den Anschluss halten, aber keine Meter gut machen. Nach 1500 m war der Abstand nach vorne weiter angewachsen, keine Chance mehr für das deutsche Boot, um die zwei Finalplätze mitzurudern. Im B-Finale am Sonntag geht es dann um eine gute Platzierung.

rudern.de: Weltmeisterschaften 2019
worldrowing.com: 2019 World Rowing Championships

Frieda Hämmerling. Foto: DRV/Schwier

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Aktionstag „Weltmeister gesucht“ am 17. August https://www.rish.de/leistungssport/aktionstag-weltmeister-gesucht-am-17-august/ https://www.rish.de/leistungssport/aktionstag-weltmeister-gesucht-am-17-august/#respond Mon, 12 Aug 2019 11:45:12 +0000 https://www.rish.de/?p=15891 Rudervereine suchen die Sieger der Zukunft Am 17. August 2019 findet erstmals der landesweite Aktionstag „Weltmeister gesucht“ statt, bei dem die Vereine des Ruderverbandes Schleswig-Holstein Sporttalente, die Lust auf Leistungssport haben, in die Boote holen wollen. „Unsere Vereine sind im Jugendbereich sowohl im Freizeitsport als auch im Leistungssport aktiv“, berichtet Reinhart Grahn, der Vorsitzende des […]

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Rudervereine suchen die Sieger der Zukunft

Am 17. August 2019 findet erstmals der landesweite Aktionstag „Weltmeister gesucht“ statt, bei dem die Vereine des Ruderverbandes Schleswig-Holstein Sporttalente, die Lust auf Leistungssport haben, in die Boote holen wollen.

„Unsere Vereine sind im Jugendbereich sowohl im Freizeitsport als auch im Leistungssport aktiv“, berichtet Reinhart Grahn, der Vorsitzende des Ruderverbandes Schleswig-Holstein, „und am 17. August geht es uns darum, diejenigen anzuwerben, die richtig sportlich sind und Lust auf Leistung sowie Interesse daran haben, sich auf eine Sportart einzulassen, bei der sie alles aus sich herauszuholen und Erfolg haben können.“

Schleswig-Holsteins Ruderer sind seit Jahrzehnten sowohl im Nachwuchs- als auch im Spitzenbereich auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich. Doppel-Olympiasieger Lauritz Schoof, mittlerweile Ehrenmitglied des Ruder-Fachverbandes, lädt alle Interessierten ein, sich am 17. August bei einem der teilnehmenden Vereine einzufinden: „Rudern ist ein toller Sport. Als Leistungssport gibt er dir die Möglichkeit, dich auszutesten und über Grenzen zu gehen. Da man sowohl im Einer als auch im Mannschaftsboot rudern kann, lernt man, alleine und im Team zu agieren und seine Leistung zu bringen. Man lernt auch, sich zu organisieren und seine Zeit einzuteilen. Natürlich ist Rudern als Leistungssport zeitaufwändig, dafür bekommt man aber auch vieles geboten und lernt für das ganze Leben.“

In den teilnehmenden Vereinen werden zwischen 11 und 16 Uhr kompetente Ansprechpartner im Einsatz sein, um den interessierten Jugendlichen den Rudersport in der Theorie und vor allem in der Praxis näherzubringen. Interessierte müssen schwimmen können und sollten Wechselkleidung mitnehmen, da es natürlich schon einmal nass werden kann.

Herzlich willkommen!

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Silber für Svea Pichner und Janne Börger https://www.rish.de/leistungssport/silber-fuer-svea-pichner-und-janne-boerger/ https://www.rish.de/leistungssport/silber-fuer-svea-pichner-und-janne-boerger/#respond Sun, 11 Aug 2019 16:00:28 +0000 https://www.rish.de/?p=15915 Junioren-Welmeisterschaften in Tokio Starke Leistungen der drei Schleswig-Holsteinerinnen bei den Junioren-Weltmeisterschaften der Ruderer im japanischen Tokio: Silber für Svea Pichner und Janne Börger, Rang vier für Judith Guhse! Svea Pichner von der Lübecker Frauen-Ruder-Gesellschaft und Steuerfrau Janne Börger vom Ratzeburger Ruderclub gewannen Silber im Juniorinnen-Achter. An der Seite von Ruderinnen aus Ulm, Potsdam, Kettwig, Neuss […]

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Junioren-Welmeisterschaften in Tokio

Starke Leistungen der drei Schleswig-Holsteinerinnen bei den Junioren-Weltmeisterschaften der Ruderer im japanischen Tokio: Silber für Svea Pichner und Janne Börger, Rang vier für Judith Guhse!

Svea Pichner von der Lübecker Frauen-Ruder-Gesellschaft und Steuerfrau Janne Börger vom Ratzeburger Ruderclub gewannen Silber im Juniorinnen-Achter. An der Seite von Ruderinnen aus Ulm, Potsdam, Kettwig, Neuss und vom Landesruderverband Mecklenburg-Vorpommern mussten die Schleswig-Holsteinerinnen nur den Achter aus China passieren lassen, konnten aber die Boote aus Italien, den USA und Russland in Schach halten und sich im Ziel über die Silbermedaille freuen.

Judith Guhse vom Rendsburger Ruderverein belegte an der Seite von Jette Prehm aus Magdeburg einen guten vierten Rang im Doppelzweier. In einem Feld von über 20 Booten zogen Guhse und Prehm über den Hoffnungslauf und das Halbfinale sicher ins Finale ein, wo sie nur die Mannschaften aus den Niederlanden, China und Litauen ziehen lassen mussten.

Der Ruderverband Schleswig-Holstein freut sich mit seinen Ruderinnen über diese starke Ergebnisse bei den Junioren-Weltmeisterschaften und sieht sich in der aufwendigen Nachwuchsarbeit der letzten Jahre bestätigt.

Junioren-WM 2019, Silbermedaille für den Juniorinnen-Achter. Foto: DRV/D. Seyb Junioren-WM 2019, Doppelzweier mit Judith Guhse (r). Foto: DRV/D. Seyb

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U19-WM 2019 https://www.rish.de/leistungssport/u19-wm-2019/ https://www.rish.de/leistungssport/u19-wm-2019/#respond Wed, 07 Aug 2019 10:39:38 +0000 https://www.rish.de/?p=15871 Judith Guhse, Svea Pichner und Janne-Marit Börger in Tokio am Start Vom 7. bis 11. August 2019 finden die Junioren-Weltmeisterschaften im japanischen Tokio, dem Austragungsort der nächsten Olympischen Spiele, statt. Auch drei Juniorinnen aus Schleswig-Holstein sind dabei. Judith Guhse vom Rendsburger Ruderverein – und bis zum Abitur im Sportinternat Ratzeburg – rudert zusammen mit Jette […]

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Judith Guhse, Svea Pichner und Janne-Marit Börger in Tokio am Start

Vom 7. bis 11. August 2019 finden die Junioren-Weltmeisterschaften im japanischen Tokio, dem Austragungsort der nächsten Olympischen Spiele, statt. Auch drei Juniorinnen aus Schleswig-Holstein sind dabei.

Judith Guhse vom Rendsburger Ruderverein – und bis zum Abitur im Sportinternat Ratzeburg – rudert zusammen mit Jette Prehm aus Magdeburg im Doppelzweier. Insgesamt haben 22 Boote gemeldet. Vor Ort werden sie vom Hamburger Trainer Stephan Froelke betreut.
JW2x 3. Vorlauf → 1. Hoffnungslauf → 2. Halbfinale → 4. Finale
Judith Guhse und Jette Prehm (Rendsburger RV/SC Magdeburg, Abteilung Rudern) beenden die WM auf einem guten vierten Rang. Das Duo konnte vor allem auf der zweiten Streckenhälfte das hohe Tempo der Chinesinnen und Niederländerinnen nicht mehr mitgehen. Am Ende fehlen knapp fünf Sekunden auf Bronze.

Svea Pichner von der Lübecker Frauen-Ruder-Gesellschaft von 1907 startet im Achter der Juniorinnen, der von Janne-Marit Börger vom Ratzeburger Ruderclub gesteuert wird. Mit an Bord sind Clara Oberdorfer, Klara Kerstan, Kristin Wagner, Lene Mührs, Olivia Clotten, Emma Kögler und Mathilda Kitzmann. Das deutsche Team trifft auf die Mannschaften aus China, Russland, USA und Italien.
JW8+ 3. Test Race → 2. Finale Silbermedaille
Der Juniorinnen-Achter mit Clara Oberdorfer, Kerstan Klara, Kristin Wagner, Svea Pichner, Lene Mührs, Olivia Clotten, Emma Kögler, Mathilda Kitzmann und Steuerfrau Janne-Marit Börger (Ulmer RC Donau/RC Potsdam/Lübecker Frauen RG v. 1907/Kettwiger RG/Neusser RV/RC Potsdam/LRV Mecklenburg-Vorpommern/Ratzeburger RC) hat im Gegensatz zum Bahnverteilungrennen – wo die Crew schon früh einen Krebs fing – heute eine super erste Streckenhälfte absolviert. Als führendes Boot – dicht gefolgt von den Chinesinnen – gingen die Athletinnen von Trainer Ralf Wenzel auf die zweiten 1000 m. Im weiteren Rennverlauf erhöhte das Boot aus China die Schlagzahl und konnte sich von der deutschen Crew lösen. Doch die Crew ließ nicht locker und kam bis auf sechs Zehntel an China ran. Diese Leistung wird mit Silber belohnt.

Die Titelkämpfe der Junioren finden im vorolympischen Jahr immer in der Olympiastadt des Folgejahres statt und sind gleichzeitig eine Art Generalprobe für das größte Sportereignis der Welt.

Der Ruderverband Schleswig-Holstein wünscht seinen drei Ruderinnen viel Erfolg bei den Junioren-Weltmeisterschaften!

rudern.de: U19-Weltmeisterschaften
worldrowing.com: 2019 World Rowing Junior Championships

Junioren-WM 2019, Doppelzweier mit Judith Guhse (r). Foto: DRV/D. Seyb Junioren-WM 2019, Silbermedaille für den Juniorinnen-Achter. Foto: DRV/D. Seyb

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Tagesfahrt „Quer durchs Land“ auf der Kieler Förde https://www.rish.de/freizeitsport/tagesfahrt-quer-durchs-land-auf-der-kieler-foerde/ https://www.rish.de/freizeitsport/tagesfahrt-quer-durchs-land-auf-der-kieler-foerde/#respond Sun, 04 Aug 2019 12:42:42 +0000 https://www.rish.de/?p=15854 Nach zögerlicher Anmeldung sind wir schließlich doch mit 20 Personen auf der Kieler Förde und der Schwentine gerudert. 13 quer durchs Land Ruderer aus Geesthacht, Lübeck, Neumünster, Preetz und Schleswig sowie eine Ruderin vom Ersten Kieler Ruderklub machten sich am 20. Juli zusammen mit 7 Germanen auf, die Förde zu erkunden. Auch in diesem Jahr […]

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Nach zögerlicher Anmeldung sind wir schließlich doch mit 20 Personen auf der Kieler Förde und der Schwentine gerudert. 13 quer durchs Land Ruderer aus Geesthacht, Lübeck, Neumünster, Preetz und Schleswig sowie eine Ruderin vom Ersten Kieler Ruderklub machten sich am 20. Juli zusammen mit 7 Germanen auf, die Förde zu erkunden. Auch in diesem Jahr beeindruckten zwar wieder viele Kreuzfahrschiffe, verteilt auf diverse Anlaufpunkte in Kiel, waren aber nicht das Ziel. Bei südöstlichen Winden, die ab 11 Uhr zu Windstärke 4–5 aufbrisen sollten, wollten wir schnell vorher nutzen, um wenigsten nach Möltenort bzw. um die Ecke  Richtung Laboe zu schauen. Der Rückweg gegen den Wind Richtung Schwentine war für manchen schon eine Herausforderung. Diese wurde belohnt mit einer Mittagspause in Kiel Wellingdorf am Anleger mit Eis und einer Toilette. Danach genossen alle das ruhige Wasser, das viele Grün, die Kajakfahrer und Stand-Up-Paddler (für die Steuerleute eine Herausforderung) und vier Schildkröten.

Zum Abschluss gab es Kaffee, von mir selbstgebackenen Kuchen und viel Klöhnschnack bevor all glücklich und zufrieden nach Hause fuhren.

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Quer durchs Land: Auf der Elbe von Hitzacker nach Lauenburg https://www.rish.de/freizeitsport/quer-durch-land-auf-der-elbe-von-hitzacker-nach-lauenburg/ https://www.rish.de/freizeitsport/quer-durch-land-auf-der-elbe-von-hitzacker-nach-lauenburg/#respond Sun, 04 Aug 2019 12:24:46 +0000 https://www.rish.de/?p=15829 Treffen war am 15. Juni um 8 Uhr morgens am Bootshaus der Ruder-Gesellschaft Lauenburg. Das Wetter war alles andere als motivierend. Kräftige Gewitterschauer mit Hagel und starken Böen würden wohl keinen Aufenthalt im Freien zulassen. Es gab im Vorfeld auch schon besorgte Anrufe, ob die Fahrt überhaupt stattfinde. Nach Konsultationen mehrerer Wetter-Apps hieß es: „In […]

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Treffen war am 15. Juni um 8 Uhr morgens am Bootshaus der Ruder-Gesellschaft Lauenburg. Das Wetter war alles andere als motivierend. Kräftige Gewitterschauer mit Hagel und starken Böen würden wohl keinen Aufenthalt im Freien zulassen. Es gab im Vorfeld auch schon besorgte Anrufe, ob die Fahrt überhaupt stattfinde. Nach Konsultationen mehrerer Wetter-Apps hieß es: „In einer halben Stunde ist das alles vorbei, in Hitzacker regnet es jetzt schon nicht mehr“.

So setzte sich dann der Konvoi mit Bootstransport und mehreren Pkws in Bewegung. Ankunft in Hitzacker nach einer Stunde. Und wirklich: Kein Regen, kein Wind. Schnell waren die Boote ruderfertig, und nach einer halben Stunde hatte auch das letzte Boot abgelegt. Inzwischen war auch die Sonne hervorgekommen. Bei leichten Wind aus wechselnden Richtungen ging die Fahrt flott voran. Unterwegs wurden die „auswärtigen“ Teilnehmer über die ehemalige Grenze, sowie über das Kuriosum des Amtes Neuhaus auf der linken Elbseite informiert. Mittagspause war in Stiepelse in „Jürgens Räucherkammer, wo das Essen bereits vorher telefonisch bestellt worden war. So ging es bald weiter elbabwärts. Der Elbkilometer 555 wurde in einigen Booten gebührend gefeiert Nachdem die Einfahrt zum Boizenburger Hafen passiert worden war, wurde es „sportlich“. Ein steifer Westwind verlangte den Teilnehmern alles ab Da die Wellen in Strommitte langsam an Größe zunahmen, tastetet sich die kleine Armada dicht am Ufer entlang. Die gute Ortskunde der Lauenburger war hier Gold wert, lauern doch am Ufer versteckte Hindernisse (Buhnenköpfe, Sandbänke). Etwa zwei Kilometer vor dem Ziel gelangten die boote n eine leichte Windabdeckung, auch die Wellen wurden weniger hoch. Auch der kritische Part direkt vor der Altstadt Lauenburgs wurde mit Bravour gemeistert und alle kamen teilweise zwar erschöpft (Pausen waren beim Gegenwind fast unmöglich) aber sicher beim Steg der RGL an.

Nachdem die Boote wieder in den Hallen waren, fand die Fahrt ihren Abschluss beim gemeinsamen Kaffeetrinken.

Statistik:

  • Anzahl Teilnehmer: 23 (10 RGL, 13 Gäste)
  • Beteiligte Vereine: RGL, WRG „Die Wikinger“ (HH), RG Geesthacht, RC Neumünster, DRC Schleswig, Reinfelder RG, Itzehoer RV
  • Boote: 5
  • Streckenlänge: 50 km

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U23-WM 2019 https://www.rish.de/leistungssport/u23-wm-2019/ https://www.rish.de/leistungssport/u23-wm-2019/#respond Tue, 23 Jul 2019 12:33:36 +0000 https://www.rish.de/?p=15731 Daumen drücken für Marieluise Witting, Hanna Winter und Melvin Müller-Ruchholtz Wenn am morgigen Mittwoch (24. Juli 2019) die U23-Weltmeisterschaften in Sarasota/Florida beginnen, sind auch drei Schleswig-Holsteiner am Start. Marieluise Witting vom Ratzeburger Ruderclub geht im Frauen-Vierer ohne Steuerfrau an den Start. Gemeinsam mit Charlotte Körner, Charlotte von Bockelmann und Mira Moch wird sie es mit […]

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Daumen drücken für Marieluise Witting, Hanna Winter und Melvin Müller-Ruchholtz

Wenn am morgigen Mittwoch (24. Juli 2019) die U23-Weltmeisterschaften in Sarasota/Florida beginnen, sind auch drei Schleswig-Holsteiner am Start.

Marieluise Witting vom Ratzeburger Ruderclub geht im Frauen-Vierer ohne Steuerfrau an den Start. Gemeinsam mit Charlotte Körner, Charlotte von Bockelmann und Mira Moch wird sie es mit den Mannschaften aus Australien, Kanada, China, Spanien, Großbritannien, Irland, Italien, Russland, Neuseeland und den Vereinigten Staaten zu tun haben.
BW4– 5. Vorlauf → 5. Hoffnungslauf → 5. Finale B

Melvin Müller-Ruchholtz vom Ersten Kieler Ruder-Club sitzt wie im Vorjahr im „leichten“ Männer-Doppelvierer. Mit ihm werden Jonas Ningelgen, Malte Rietdorf und Lukas Oldach ins Rennen gehen. Das deutsche Quartett trifft auf die Teams aus Österreich, Frankreich, Italien, Irland und den USA.
BLM4x 4. Test Race → 5. Finale

Hanna Winter von der Lübecker Ruder-Gesellschaft ist die dritte im Bunde. Bei ihrer ersten Weltmeisterschaft sitzt sie an der Seite von Lena Sarassa, Celina Waldschmidt, Lena Osterkamp, Patrizia Schwarzhuber, Leonie Heuer, Katja Fuhrmann, Janka Kirstein und Steuerfrau Neele Erdtmann im Frauen-Achter. Die Gegnerinnen der Crew um Hanna Winter kommen aus Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Rumänien und den Niederlanden.
BW8+ 5. Test Race → 5. Finale

Der Ruderverband Schleswig-Holstein wünscht den drei WM-Teilnehmern viel Erfolg!

Kim Koltermann

rudern.de: U23-Weltmeisterschaften
worldrowing.com: 2019 World Rowing Under 23 Championships

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Weltcup Rotterdam – Gold für Hämmerling https://www.rish.de/leistungssport/weltcup-rotterdam-gold-fuer-haemmerling/ https://www.rish.de/leistungssport/weltcup-rotterdam-gold-fuer-haemmerling/#respond Sun, 14 Jul 2019 14:23:16 +0000 https://www.rish.de/?p=15692 Frauen-Doppelvierer steht ganz oben Der Frauen-Doppelvierer steht nach Bronze in Poznań heute ganz oben auf dem Podium. Daniela Schultze, die die verletzte Julia Lier ersetzt, Michaela Staelberg, Franziska Kampmann und Schlagfrau Frieda Hämmerling (RC Potsdam/Crefelder RC/RV Waltrop/RG Germania Kiel) haben mit einem beeindrucken Rennen Gold gewonnen. Schon nach 1.000 m hatte das deutsche Quartett über […]

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Frauen-Doppelvierer steht ganz oben

Der Frauen-Doppelvierer steht nach Bronze in Poznań heute ganz oben auf dem Podium. Daniela Schultze, die die verletzte Julia Lier ersetzt, Michaela Staelberg, Franziska Kampmann und Schlagfrau Frieda Hämmerling (RC Potsdam/Crefelder RC/RV Waltrop/RG Germania Kiel) haben mit einem beeindrucken Rennen Gold gewonnen. Schon nach 1.000 m hatte das deutsche Quartett über drei Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Polinnen, die sich auf der dritten Teilstrecke noch einmal näher heranschieben konnten. Doch die Athletinnen von Marcin Witkowski ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und ruderten den Sieg mit über einer Bootslänge Vorsprung souverän ins Ziel. „Das ist meine erste Weltcup-Medaille. Ich bin total froh, dass der Vierer mit mir nicht eingebrochen ist, sondern, dass wir hier zum Sieg rudern konnten“, freut sich Schultze. „Wir hatten in den letzten Wochen einige Probleme, unser Boot lief nicht so gut. Zudem ist Julia verletzt ausgefallen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir heute ganz oben stehen“, so Schlagfrau Hämmerling.

Aus Schleswig-Holstein waren weitere Sportler dabei:
Anna Calina Schanze (Ratzeburger RC) gewinnt im Frauen-Zweier ohne Steuerfrau das Finale B, Steuerfrau Larina Hillemann (Lübecker RG) erreicht im Frauen-Achter den vierten Platz im Finale B. Lars Hartig (Friedrichstädter RG) verstärkte das Team des Deutschen Ruderverbands als Ersatzmann.

Quelle: rudern.de

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Coastal Rowing an der Ostsee https://www.rish.de/coastal/coastal-rowing-an-der-ostsee/ https://www.rish.de/coastal/coastal-rowing-an-der-ostsee/#respond Fri, 28 Jun 2019 09:14:20 +0000 https://www.rish.de/?p=15458 Mietstation in Heidkate Deutschlands erste Coastal Rowing Mietstation befindet sich in Schleswig-Holstein, am weißen Sandstrand der Ostseegemeinde Heidkate, rund 20 km von Kiel entfernt. Auf Tagesbasis können dort Einer, Zweier und Vierer gemietet werden. Nach kurzer Einweisung steht das ideale Coastal-Gewässer für das Abenteuer Rudern und den Geschwindigkeitsrausch beim Surfen mit den Wellen zur Verfügung. […]

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Mietstation in Heidkate

Deutschlands erste Coastal Rowing Mietstation befindet sich in Schleswig-Holstein, am weißen Sandstrand der Ostseegemeinde Heidkate, rund 20 km von Kiel entfernt. Auf Tagesbasis können dort Einer, Zweier und Vierer gemietet werden. Nach kurzer Einweisung steht das ideale Coastal-Gewässer für das Abenteuer Rudern und den Geschwindigkeitsrausch beim Surfen mit den Wellen zur Verfügung.

„Wir haben ganz unterschiedliche Sportler bei uns“, so Silke Harms von Fast-Sports. „Angefangen vom mehrtägigen Coastal Team-Event mit bis zu 15 Teilnehmern, über ambitionierte Coastal Ruderer, die sich auf die kommende Coastal Weltmeisterschaft vorbereiten bis hin zu begeisterten Einzelsportlern und kleinen Gruppen, die einfach mal in einem Coastal Boot auf dem Meer rudern möchten.“

Es stehen zehn top-aktuelle Coastal Boote zur Verfügung. Urlaubsstimmung und sommerliche Badetemperaturen gibt’s dazu. Beim anschließenden Entspannen bietet das Beach-Cafe „Deichterrassen Heidkate“ Ibiza-Stimmung mit Blick auf Strand, Meer und Sonne.

Voraussetzung zur Anmietung ist eine aktive Mitgliedschaft in einem Ruderverein bzw. fortgeschrittene Rudererfahrung oder Teil einer Gruppe mit erfahrenen aktiven Ruderern. Die Anmietung erfolgt unter info@fast-sports.de oder Telefon 0160 95714747. Weitere Infos unter www.fast-sports.de/vermietung.

Advertorial von Fast-Sports UG

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2. Amrum-Challenge https://www.rish.de/drv/2-amrum-challenge/ https://www.rish.de/drv/2-amrum-challenge/#respond Fri, 14 Jun 2019 08:05:56 +0000 https://www.rish.de/?p=15442 Internationale Coastal Rowing Regatta an der Nordseeküste Zu Pfingsten wurde Amrum zum zweiten Mal Zentrum der neuen Trendsportart Coastal Rowing: 220 Ruderer aus sieben Nationen und 48 Vereinen reisten auf die Nordseeinsel, um sich in 52 gemeldeten Rennen miteinander und vor allem mit den Meereskräften zu messen. Mit von der Partie waren auch die amtierenden […]

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Internationale Coastal Rowing Regatta an der Nordseeküste

Zu Pfingsten wurde Amrum zum zweiten Mal Zentrum der neuen Trendsportart Coastal Rowing: 220 Ruderer aus sieben Nationen und 48 Vereinen reisten auf die Nordseeinsel, um sich in 52 gemeldeten Rennen miteinander und vor allem mit den Meereskräften zu messen. Mit von der Partie waren auch die amtierenden Gold- und Silbermedaillengewinner im Einer der letzten Coastal Weltmeisterschaft.

Das größte Geschick im Umgang mit den Wellen zeigte Eduardo Linares (PER), der amtierende Coastal Weltmeister. Im absoluten Highlight Rennen, dem Beach-Sprint der Einer, das mit 1200 Euro Preisgeld dotiert war, siegte er souverän. Gemeinsam mit dem Zweitplatzierten, Frederik Winter aus Berlin, triumphierte er auch im Vierer. Bei den Frauen entschied Vize-Weltmeisterin Janneke van der Meulen (NED) das Einer-Rennen für sich. Überraschungszweite wurde Diana Wagner aus dem nahegelegenen Schleswig.

Beach Games mit den Weltmeisterinnen

Stürmische Bedingungen, starke Querströmungen und schräg anlaufende Wellen – das Rudern auf dem offenen Meer hat seine ganz eigenen Herausforderungen. Auch für die Organisatoren. Windstärke 7-8 und Böen von mehr als 80km/h führten dazu, dass sämtliche für Samstag geplanten Rennen aus Sicherheitsgründen abgesagt werden mussten – zumindest auf dem Wasser. Denn die Ruderer ließen es sich nicht nehmen, stattdessen spontan unterschiedliche Teamwettbewerbe am Strand auszutragen. Unter der kreativen Führung der beiden Coastal Rowing Champions Diana Dymchenko (UKR) und Janneke van der Meulen (NED) wurde der Ruderkurs mit Strandkörben für einen Staffellauf nachgestellt. Tau-Ziehen, Hucke-Pack-Sprints und Sandsack-Werfen rundeten die spontan organisierten „Beach Games“ ab.

Packende Rennen und viele Neugierige

Am Sonntag zeigte sich die Nordsee dann von ihrer besten Coastal Rowing Seite, so dass der zweite Renntag maximal ausgenutzt und 20 Rennen im Einer und Vierer für Frauen, Männer und Mixed-Teams auf der 500m Sprintstrecke ausgetragen werden konnten. Bei sehr anspruchsvollen, seemännischen Bedingungen starteten und endeten alle Rennen mit einer Laufstrecke auf dem Strand. Mehrere Rennen waren so knapp, dass sie sogar mit einem Hechtsprung im Fotofinish beendet wurden. Begonnen wurde 1,5 Std. nach der Ebbe mit den flacher-gebauten Einern. Die insgesamt 29 gemeldeten Einer wurden über Vorläufe im Time Trial auf acht Halbfinal-Teilnehmer reduziert, vier Einer kamen ins Finale. Nicht darunter waren jeweils Diana Dymchenko (Weltmeisterin, UKR) bzw. Lars Wichert (Vize-Weltmeister, GER), die beide in den starken Wellen von einem verkanteten Rollsitz stark aufgehalten wurden. Zentrum des Geschehens bildete die mit 50 Strandkörben umsäumte, neue Beach-Arena, geschmückt mit zahlreichen Flaggen und Fahnen der teilnehmenden Länder und Vereine. Die gut abgestimmte Musik und die unterhaltsame Moderation lockten viele neugierige Inselgäste an den Strand von Norddorf.

Unzählige Helfer, Pasta-Party und unvergesslicher Sonnenuntergang

Ob im Boot oder als Helfer, sämtliche Ruderinnen und Ruderer packten tatkräftig mit an und ließen die Regatta zu einem vollen Erfolg werden. Zahlreiche Bootshelfer sorgten im Wasser dafür, die Boote am Start stabil zu halten und auch viele der rund 600 Zuschauer unterstützten beim Tragen der schweren Vierer. Mit einer Pasta-Party bei der Surfschule Boyens, dem Träger der Veranstaltung, und einem herrlichen Sonnenuntergang am Strand endete der Regattatag erst am späten Abend. Aufgrund der Naturgewalten fielen letztlich leider alle Doppelzweier Rennen aus, so dass einige Teilnehmer kein Rennen bekamen, die Höchststrafe für die begeisterten Ruderer. Den Organisatoren blieb nichts anderes übrig, als das Versprechen, dies bei der Meldung für die nächste Amrum-Challenge gütlich zu berücksichtigen. Am Montag hatten die Teilnehmer dann noch einmal traditionell die Gelegenheit, die Küste Amrums bei zahlreichen Ruderfahrten zu erkunden.

Der Deutsche Ruderverband unterstützt tatkräftig die Rudergesellschaft Wiking als Ausrichter der Amrum-Challenge, der größten deutschen Coastal Rowing Regatta. Dank Fast-Sports ist es möglich, jedes Jahr die große Zahl an Coastal Booten zur Verfügung zu stellen.

Die Amrum-Challenge passt mit ihrem ökologischen Konzept und ihrer offenen Mitmach-Kultur gut in die erholungsorientierte und vom Naturschutz geprägte Insellandschaft. Michael Hoff, Veranstaltungsleiter bei Amrum-Touristik, bringt es auf den Punkt: „Coastal Rowing und Amrum passen einfach gut zusammen.“

Alle Ergebnisse und viele Bilder unter coastalrowingamrum.de, www.fast-sports.de und www.facebook.com/amrumchallenge/

Pressemitteilung: Michael Buchheit

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Seehunde und Containerschiffe – „Quer durchs Land“ auf der Unterelbe https://www.rish.de/freizeitsport/seehunde-und-containerschiffe-quer-durchs-land-auf-der-unterelbe/ https://www.rish.de/freizeitsport/seehunde-und-containerschiffe-quer-durchs-land-auf-der-unterelbe/#respond Tue, 11 Jun 2019 20:43:43 +0000 https://www.rish.de/?p=15422 Für den 01. Juni hatte der Elmshorner Ruderclub zu einer Fahrt auf der Unterelbe eingeladen. Das Besondere: In diesem Jahr sollte es elbaufwärts gehen, also Richtung Hamburg. Dafür musste der Tidenkalender befragt werden, denn das funktioniert natürlich nur mit auflaufendem Wasser. Für den Rückweg hingegen wäre auflaufendes Wasser weniger praktisch. Einer der Vorteile der Aktion […]

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Für den 01. Juni hatte der Elmshorner Ruderclub zu einer Fahrt auf der Unterelbe eingeladen. Das Besondere: In diesem Jahr sollte es elbaufwärts gehen, also Richtung Hamburg. Dafür musste der Tidenkalender befragt werden, denn das funktioniert natürlich nur mit auflaufendem Wasser. Für den Rückweg hingegen wäre auflaufendes Wasser weniger praktisch. Einer der Vorteile der Aktion „Ruder quer durchs Land“: Alle diese Gedanken machen sich die Fachleute vor Ort, die ihr Revier bestens kennen und wissen, was geht und was nicht.

Sogar die Boote lagen schon im kleinen Hafen Kollmar, als die 24 Teilnehmer eintrafen. Kooperationen mit dem Segelverein und den Elmshorner Wanderpaddlern machten es möglich, direkt vom Elbstrand zu starten.

Vorbei an der Krückaumündung führte unsere Fahrt in den Windschatten der Elbinsel Pagensand. Dort sichteten wir in respektabler Entfernung tatsächlich Seehunde, die sich auf der Sandbank sonnten. Als totaler Kontrast dazu tauschte am Horizont ein riesiger Container-Frachter auf. Hinter Auberg-Drommel begann die Haseldorfer Binnenelbe, der wir bis in den lauschigen Haseldorfer Sportboothafen folgten. Für die Mittagsrast stand ausgiebig viel Zeit zur Verfügung, denn den Hinweg hatten wir Dank Schiebewind schneller als erwartet bewältigt und mussten nun abwarten, bis das Wasser wieder ablief. Durch das Dwarsloch ging es dann in den Hauptlauf der Elbe. Der Südwest-Wind frischte auf und rauhte die Wasseroberfläche auf. Wir verließen den Haupstrom an der Südspitze von Pagensand und hatten ein paar Kilometer Ruhe, bis der Windschatten nicht mehr reichte und sich Richtung Kückaumündung erneut hohe Wellen auftürmten. Die gedeckte Elbboote der Elmshorner ließen uns gelassen bleiben – allerdings auch über Coastal-Rudern auf der Unterelbe nachdenken. Direkt vor Kollmar wandelte sich das Bild: Zum Anlegen war das Wasser spiegelglatt und unvorstellbar, dass hundert Meter weiter draußen die Wellen den Steuer- und Ruderleuten einiges an Kraft und Geschick abverlangt hatten.

Ein wunderschöner Rudertag, für den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Angela und ihrem Orgateam vom Elmshorner Ruderclub ganz herzlich danken! Wir freuen uns auf weitere schöne Rudererlebnisse im „Quer-durchs-Land“-Sommer 2019!

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Regatta auf dem Dam in Hadersleben https://www.rish.de/leistungssport/regatta-hadersleben-2019/ https://www.rish.de/leistungssport/regatta-hadersleben-2019/#respond Tue, 11 Jun 2019 11:10:23 +0000 https://www.rish.de/?p=15413 Starker Wind beendet tolle Veranstaltung Die Haderslebener Regatta auf dem Dam zog wie in den Vorjahren viele Vereine aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Dänemark an und bot so im Nachwuchsbereich einen guten Vergleich mit den direkten Nachbarn aus Nord und Süd. Zudem fanden im Rahmen der Regatta die Landesmeisterschaften und der Landesentscheid der Jungen und Mädchen […]

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Starker Wind beendet tolle Veranstaltung

Die Haderslebener Regatta auf dem Dam zog wie in den Vorjahren viele Vereine aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Dänemark an und bot so im Nachwuchsbereich einen guten Vergleich mit den direkten Nachbarn aus Nord und Süd. Zudem fanden im Rahmen der Regatta die Landesmeisterschaften und der Landesentscheid der Jungen und Mädchen für Schleswig-Holstein statt.

Das Regattateam um Toni Hirschauer hatte im Vorwege ganze Arbeit geleistet, so dass die Regatta vom Start der Langstrecke im Jungen- und Mädchenbereich an reibungslos verlief und für alle Beteiligten gute Bedingungen bot. Dass es auf dem Dam natürlich gelegentlich ein wenig luftig sein kann, ist natürlich für niemanden eine neue Erkenntnis.

Die Langstreckenrennen der Kinder fanden wie immer über 3000 Meter statt und wurden vom Nachwuchs mit großer Leidenschaft und großem Eifer angegangen. Auch die Juniorenrennen über 1000 und die Sprints über 350 Meter boten viel Spannung, bis sich die Wettervorhersage der Vortage bewahrheitete: Es wurde immer windiger. So mussten am Samstagnachmittag viele Rennen abgesagt werden, da der starke Wind die Einhaltung der Grundsätze Sicherheit und Fairness unmöglich machte. Eine absolut richtige Entscheidung, die auch von allen Beteiligten getragen wurde.

Nun hofften alle, dass es am Sonntag bessere Bedingungen geben würde. Leider vergeblich, denn wer morgens gegen 7 Uhr an die Strecke kam, konnte schon Schaumkronen auf dem Dam sehen. Die Regattaleitung versuchte noch, zumindest die Viererrennen zu starten, aber auch das war nicht mehr möglich. Die Regatta in Hadersleben wurde also vom gleichen Schicksal heimgesucht wie die Ratzeburger Regatta im Süden Schleswig-Holsteins. Schade!

Regattaleiter Toni Hirschauer war enttäuscht, konnte der Regatta aber auch positive Erkenntnisse abgewinnen: „Wir hatten natürlich gehofft, dass der Wind nicht so stark werden würde, aber darauf hatten wir leider keinen Einfluss. Immerhin konnten wir die Rennen, die nicht dem Wind zu Opfer fielen, bei wirklich guten Bedingungen durchführen.“

Was neben den durchgeführten Rennen von der Regatta in Hadersleben bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Regatta organisatorisch von Jahr zu Jahr weiterentwickelt wurde und dass die angenehme Atmosphäre bei den Nordschleswigern immer wieder von großer Gastfreundschaft und großem Engagement gekennzeichnet ist. Der Dank gilt den vielen Helfern und allen, die zum Gelingen der Regatta beigetragen haben.

Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Kim Koltermann

Sønderjysk Regattaforening
Ergebnisse (pdf)

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