Bootstaufe beim Ratzeburger Ruderclub: Susanne und Holger Knaack bei der Taufe. RRC-Chef Lange schaut live, die Mitglieder per Kamera zu.

„Stell dir vor, es werden 12 Boote von Filippi, Empacher und Schellenbacher getauft, aber keiner geht hin!“

An sich schwer vorstellbar und am 5. Dezember 2020 war es bei den Ratzeburger Ruderern so. 2020 ist eben ein besonderes Jahr und deshalb hatte RRC-Chef Dr. Thomas Lange Vorsorge getroffen. Die Zahl der Anwesenden wurde corona-konform auf die Taufpaten und das notwendige Funktionspersonal beschränkt. Alle anderen können sich nun die Taufe als Film anschauen. Trotzdem machte Lange zurecht darauf aufmerksam: “Im Gegensatz zu anderen Sportarten hat sich der Rudersport als einigermaßen krisenfest erwiesen. Wenn auch eingeschränkt, aber wir können unseren Sport ausüben. Das sollte Anlass für eine positive Darstellung geben, um für eine Mitgliedschaft zu werden.“

Zu den Boote. Insgesamt 6 Einer (eine Gig Flosshilde) sowie fünf Renneiner (Harry, schadow sky, Kopenhagen, Leo 762 und Winnie Pooh) stehen den Ratzeburgern nun zur Verfügung. Für drei Boote davon zeichnen namhaft Elke Schröder, Olaf Schadowsky und Wilfried Stöcker verantwortlich. Auch der Gig-Dreier Luise konnte durch Spende von Susanne und Holger Knaack ermöglicht werden, wie auch der Rennzweier Mexiko durch Johannes Langhans. Die weiteren Boote (Rennzweier Farchau, Dreier-Renn-Gig Sturmvogel, sowie der Vierer und der Doppel Sydney 2000 und Athen 04) sind maßgeblich durch Unterstützungen des Landes- und des Kreisportverbandes möglich geworden. Die beiden Vierer komplettieren damit die Reihe der Boote, die an die Olympiaerfolge erinnen. In diesem Falle sind es die beiden Goldmedaillen, die von Meike Evers-Rölver errungen werden konnten.

Bertold Witting, Ratzeburger Ruderclub

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