Ruderjugend traf sich in Kappeln

Über 80 Jungen und Mädchen beim Winter-Camp

Das diesjährige Winter-Camp war bereits das elfte, das in der Gorch-Fock-Schule in Kappeln stattfand. Über 80 Kinder aus zahlreichen Rudervereinen aus Schleswig-Holstein waren mit ihren Trainern und Betreuern dabei und erlebten ein spannendes Wochenende mit viel Spaß und Sport am laufenden Band.

Am Freitag begann das Camp mit einigen Spielen zum Kennenlernen und Laufübungen, bei denen in Staffeln mit großer Leidenschaft zu Werke gegangen wurde. Es war laut und bunt und alle hatten viel Spaß.

Der Samstag ist traditionell so etwas wie der zentrale Tag des Winter-Camps, denn die Talentiade nimmt grundsätzlich viel Zeit in Anspruch und wurde auch in diesem Jahr von allen Teilnehmern sehr ernst genommen. An verschiedenen Stationen wurden Schnellkraft, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit oder auch Kraft getestet, um am Ende eine Rangliste für alle Übungen und eine Rangliste für die Gesamtwertung der jeweiligen Jahrgänge erstellen zu können. Die feierliche Siegerehrung fand am Abend statt, nachdem es noch einen kurzen Vortrag zu den leistungssportlichen Strukturen des Ruderns in Schleswig-Holstein gegeben hatte. Mit einem anspruchsvollen Film ließ der Rudernachwuchs den Tag ausklingen. Nach so viel Bewegung war schnell Ruhe in den Klassenräumen, in denen die Jungen und Mädchen ihre Lager aufgebaut hatten.

Erholung war auch nötig, denn am Sonntag ging es früh weiter, als ein Spieleturnier auf dem Programm stand, bei dem sich die Jungen und Mädchen in insgesamt 12 Mannschaften beim Floorball, beim Fußball und beim Schlappenhockey beweisen konnte. Auch hier war der Einsatz der 10- bis 14-Jährigen beeindruckend. Es wurde eine Rangliste ausgespielt, so dass am Ende die stärksten Teams geehrt werden konnten.

Insgesamt war es wieder ein rundum gelungenes Winter-Camp. Ein besonderer Dank an Michael Schürmann und sein großes Helferteam aus der Rudervereinigung Kappeln, das vor allem bei den Mahlzeiten wie immer ganze Arbeit geleistet hat. Ein spezieller Dank gilt dem Hausmeister der Gorch-Fock-Schule, Joachim Michaelis, der die vielen Besucher nicht einfach nur aushält, sondern überaus hilfsbereit und interessiert ist.

Kim Koltermann

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