Olympiaruderin Frieda Hämmerling: Eindrücke aus Tokio

„Regattastrecke sieht erstmal gut aus“

Frieda Hämmerling, Rudergesellschaft Germania Kiel. Foto: DRV

Frieda Hämmerling, Rudergesellschaft Germania Kiel. Foto: DRV

Der Ruderverband Schleswig-Holstein ist auch dieses Mal bei den Olympischen Spielen vertreten: Frieda Hämmerling von der Rudergesellschaft Germania Kiel geht in Tokio im Frauen-Doppelvierer an den Start. Die Mannschaft hat sich im Laufe der Saison gut gefunden und hofft natürlich auf ein gutes Abschneiden beim größten Sportereignis der Welt. Ein kurzes Interview über die ersten Eindrücke vor Ort.

Frieda, seit wann seid ihr schon in Japan?
„Wir sind schon seit dem 1. Juli hier. Bis zum 17. Juli waren wir in Kinosaki im Trainingslager. Dort konnten wir uns gut eingewöhnen. Es hat dort relativ viel geregnet, was ich aber nicht so schlimm fand, da es dadurch zwar heiß, aber nicht mega-heiß war. Die Luftfeuchtigkeit war ziemlich hoch. Daran musste man sich erstmal gewöhnen.“

Uns jetzt seid ihr in Tokio. Wie ist das Klima dort?
„Anders, weil die Sonne ziemlich knallt, das ist schon manchmal schlimm, aber auch daran kann man sich gewöhnen.“

Wie war der erste Eindruck von der Stadt?
„Der erste Eindruck von Tokio war beeindruckend. Wir waren ziemlich geflashed, als wir mit dem Reisebus angereist sind. Die Stadt ist wirklich beeindruckend und es gibt ziemlich viel zu gucken.“

Und mittlerweile habt ihr also auch das Olympische Dorf bezogen …
„Das Dorf ist beeindruckend. Ich war zu Beginn ein wenig überfordert, weil ich alles sofort sehen und erleben wollte und irgendwie Angst hatte, etwas verpassen zu können. Das hat sich mittlerweile aber schon ein wenig gelegt und ich fühle mich hier ganz wohl.“

Und die Pandemie? Wie beeinträchtigt Corona euch vor Ort?
„Es gibt hier ein paar Regeln, aber wir dürfen uns frei im Dorf bewegen und dürfen auch relativ viel machen.“

Mittlerweile habt ihr auch die Wettkampfstätte, den „Sea Forest Waterway“ kennengelernt. Wie ist dein Eindruck?
„Dort waren wir bisher nur zweimal. Einmal gab es heftigen Wind von der Seite, was ja für das Rudern recht schwierig ist. Am zweiten Tag waren die Bedingungen aber schon deutlich besser. Vormittags soll es oft weniger windig sein. Da die Rennen eher vormittags stattfinden, wäre das natürlich gut für die Bedingungen. Die Regattastrecke sieht erstmal gut aus, obwohl wir dort noch nicht viel Zeit verbringen konnten.“

Vielen Dank für das Gespräch und einen guten Start in den Wettkampf!

Das Interview führte Kim Koltermann, Ruderverband Schleswig-Holstein

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