Ausbilder-Workshop der Lübecker Ruder-Gesellschaft

Ausbilder-Workshop der Lübecker Ruder-Gesellschaft

Unter diesem Titel veranstaltete die Lübecker Ruder-Gesellschaft bereits zum vierten Mal einen Workshop, der sich gleichermaßen an interessierte Neuausbilder wie auch an Ausbildungserfahrene richtete. Längst wird dieser Veranstaltung auch außerhalb der LRG-Mauern geschätzt. Der Einladung an alle RVSH-Vereine folgten diesmal rund 20 Teilnehmer aller Lübecker Rudervereine, einer Schülerruderriege, einer Betriebsportgruppe und des Segeberger Ruderclubs. Diese Vielfalt bereicherte die Diskussionen und Gruppenarbeiten während des Workshops, der an zwei Abenden im Bootshaus der LRG stattfand.

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, zu rudern. Was ist richtig, was falsch? Auf welche Merkmale achten wir am besten von Anfang an? Unter dem Motto „Augen im Boot!“ stellte Volker Tiedemann das Leitbild Rudertechnik vor. Videoaufzeichnungen verdeutlichten die Ausführungen zur Basisliste Skullen.

„9 Freunde müsst ihr sein!?“ Michael Schwarz brachte den Teilnehmer in einem kurzweiligen Referat Phasen und Merkmale der Teambildung näher. Denn jede Sportgruppe, jede Rudermannschaft ist anders. Und doch gibt es gesicherte Erkenntnisse darüber, warum gut gemeinte Trainingsimpulse zu bestimmten Zeiten einfach nicht funktionieren können. Gut zu wissen für die Ausbildung.

„… bloß nicht anecken!“ Rudern beginnt an Land. Denn es eckt nicht nur das Boot an, sondern immer auch die Nutzer. Die eigene Souveränität im Umgang mit dem Material erhöht die Freude am Fahren. Nicht nur während der Ausbildung. Wie Prozesse zwischen Halle und Steg ablaufen können, erläuterte Henning Lippke.

Ruderkommandos, Steuern, Manöver ausführen, Situationen einschätzen. Wie und wann erklären wir Anfängern, was uns inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen ist? nach einer kurzer Einführung von Karsten Schwarz erhielten alle Teilnehmer Gelegenheit, in Kleingruppen eine Übungseinheit zur Vorbereitung auf die Obleuteprüfung zu erarbeiten.

In der Feedbackrunde zeigte sich eine große Begeisterung über zwei interessante Workshopabende und auf jeden Fall der Wunsch nach Fortsetzung dieser Veranstaltung.

Nähere Informationen zum Thema Ausbildung für Ausbildung gibt es bei Karsten Schwarz, schwarz@rish.de.

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