Ruder-Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv

Bei den Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv belegte Lars Hartig von der Friedrichstädter Rudergesellschaft an der Seite von Timo Piontek aus Koblenz einen guten fünften Platz im Männer-Doppelzweier. Hartig und Piontek erzielten damit das drittbeste deutsche Ergebnis in einer olympischen Bootsklasse. Gold ging an die technisch starke Mannschaft aus Frankreich vor der Schweiz, Neuseeland und Großbritannien. Hinter Deutschland belegte Rumänien den sechsten Rang. Der fünfte Platz war das drittbeste Ergebnis der deutschen Mannschaft in den olympischen Bootsklassen.

Wie immer konnten Hartig und Piontek ihre Stärke in der Startphase ausspielen, wenngleich auch die Duos aus Frankreich und der Schweiz gut ins Rennen kamen. Im Mittelteil der 2000 Meter langen Strecke allerdings war der deutsche Doppelzweier auf der Außenbahn 1 „taktisch ein wenig isoliert“, so Hartig, „neben uns lagen die Rumänen, die von den Vorleistungen schwächste Mannschaft im Feld. Auf den Bahnen neben Rumänien ist mit Frankreich, England, der Schweiz und Neuseeland der Zug ein wenig ohne uns abgefahren.“ Begünstigt wurden diese Teams zudem von einem kräftigen seitlichen „Schiebewind“, von dem Rumänien und Deutschland nicht viel abbekamen. Während vorne vier Teams um die Medaillen kämpften, setzten sich Lars Hartig und Timo Piontek weiter von den Rumänen ab und sicherten so ein sehr gutes Saisonergebnis ab. „Natürlich hätten wir auch gerne in den Kampf um die Medaillen eingegriffen, aber dafür muss alles zusammenkommen. Und das war heute nicht der Fall.“

Für den Ruderverband Schleswig-Holstein waren die Weltmeisterschaften also ein Erfolg – beide Teilnehmer standen im Finale, wobei sich Frieda Hämmerling sogar über Edelmetall freuen konnte! Herzlichen Glückwunsch!

Kim Koltermann

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