Frauen-Doppelvierer steht ganz oben

Der Frauen-Doppelvierer steht nach Bronze in Poznań heute ganz oben auf dem Podium. Daniela Schultze, die die verletzte Julia Lier ersetzt, Michaela Staelberg, Franziska Kampmann und Schlagfrau Frieda Hämmerling (RC Potsdam/Crefelder RC/RV Waltrop/RG Germania Kiel) haben mit einem beeindrucken Rennen Gold gewonnen. Schon nach 1.000 m hatte das deutsche Quartett über drei Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Polinnen, die sich auf der dritten Teilstrecke noch einmal näher heranschieben konnten. Doch die Athletinnen von Marcin Witkowski ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und ruderten den Sieg mit über einer Bootslänge Vorsprung souverän ins Ziel. „Das ist meine erste Weltcup-Medaille. Ich bin total froh, dass der Vierer mit mir nicht eingebrochen ist, sondern, dass wir hier zum Sieg rudern konnten“, freut sich Schultze. „Wir hatten in den letzten Wochen einige Probleme, unser Boot lief nicht so gut. Zudem ist Julia verletzt ausgefallen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir heute ganz oben stehen“, so Schlagfrau Hämmerling.

Aus Schleswig-Holstein waren weitere Sportler dabei:
Anna Calina Schanze (Ratzeburger RC) gewinnt im Frauen-Zweier ohne Steuerfrau das Finale B, Steuerfrau Larina Hillemann (Lübecker RG) erreicht im Frauen-Achter den vierten Platz im Finale B. Lars Hartig (Friedrichstädter RG) verstärkte das Team des Deutschen Ruderverbands als Ersatzmann.

Quelle: rudern.de

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