Endlich Wassertraining für die Junioren!

In der ersten Woche der Osterferien fand die Förderwoche des Ruderverbandes Schleswig-Holstein in Ratzeburg statt. Nach dem langen, verhältnismäßig harten Winter konnte endlich einmal wieder gerudert und auch in den Mannschaftsbooten trainiert werden, was angesichts der vor der Tür stehenden Regattasaison 2018 auch höchste Zeit wurde.

Besonders wichtig für die B-Junioren waren die Ranglistenrennen in den drei Projektgruppen, bei denen alle Beteiligten bei guten Bedingungen mit großem Ehrgeiz und Engagement zu Werke gingen und um jeden Platz kämpften. Bei den Juniorinnen setzte sich Judith Guhse (Rendsburger Ruderverein/Sportinternat Ratzeburg) vor Finja Rothhardt (Erster Kieler Ruderclub) und Majbritt Schanze (Ratzeburger Ruderclub/Sportinternat Ratzeburg) durch. Bei den „schweren“ B-Junioren gewann Andre Simsch (Sportinternat Ratzeburg) vor Louis Schätzle (Lübecker Ruder-Gesellschaft) und Konstantin Kluge (Ruderklub Flensburg). Bei den leichtgewichtigen B-Junioren schließlich belegte Luuk Simmrow (Lübecker Ruder-Gesellschaft) den ersten Rang vor Malte Zilkens (Rudervereinigung Kappeln) und Johannes Langhans (Ratzeburger Ruderclub). Landestrainer Björn Lötsch lobte bei der Siegerehrung die erfolgreichen Ruderinnen und Ruderer und wünschte allen Projektgruppen viel Erfolg für die neue Saison.

Diese Projektgruppen konnten an den Folgetagen wie auch die A-Junioren aus Schleswig-Holstein bei guten Bedingungen viele gemeinsame Ruderkilometer schaffen. Dabei hatten die sich aus den Ranglistenrennen ergebenen Großboote die Gelegenheit, sich zu finden und an der Synchronität zu arbeiten, um bei der Abschlussbelastung am Ende des Lehrganges schon einmal einen guten Eindruck zu machen und mit einem guten Gefühl in die Saison zu starten.

Natürlich gab es auch Aktivitäten an Land. Neben „Klassikern“ wie der Rudertechnik gab es dieses Mal auch einen Theorieteil zur Wertigkeit des Ruderns. In Gruppen setzte sich der Rudernachwuchs mit den Fragen auseinander, was das Rudern im Verein und als Leistungssport ausmacht und warum das Rudern eine besondere Sportart ist. Die vielen, gut vorgetragenen Beiträge zu diesem Thema waren von Tiefgang, Empathie und einem Blick für das Ganze geprägt. Zudem hatte jede Gruppe die Aufgabe, für einen Nachmittag in der Halle ein kurzes Spiel vorzubereiten. Auch hier waren die Juniorinnen und Junioren mit großem Einsatz und viel Spaß bei der Sache.

Die Förderwoche war also ein voller Erfolg. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben.

Kim Koltermann

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