Die Lernerfolgskontrolle für Bootsobleute und Steuerleute

DRV_Sicherheitshandbuch_TitelThemengebiete der Fragen

001–007 Verantwortung
101–122 Boote steuern und führen
201–216 Staustufen
301–306 Verkehrsregeln – Der Schifffahrt ausweichen
311–314 Verkehrsregeln – Schallzeichen
321–322 Verkehrsregeln – Kleinfahrzeuge untereinander
331–336 Verkehrsregeln – Schifffahrtszeichen
341–342 Verkehrsregeln – Brücken
351–354 Verkehrsregeln – Fahrwasserbezeichnung
401–403 Erste Hilfe und Rudertechnik

Die Antworten werden in zufälliger Reihenfolge angezeigt. Mehrere Antworten sind möglich.
Wir verwenden u. a. die Fragen aus der Steuer- und Obleuteprüfung des Deutschen Ruderverbands.

Bootsobleute und Steuerleute

Herzlichen Glückwunsch, du hast hier an der Lernerfolgskontrolle für Bootsobleute und Steuerleute teilgenommen.

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Prima, dass du dich mit der Sicherheit im Rudersport hier theoretisch beschäftigt hast. Wichtig finden wir es auch, dass du praktische Erfahrungen beim Rudern auf deinem Vereinsgewässer und auf Wanderfahrten oder im Trainingslager sammelst. Nimm an einem Lehrgang für Ob- und Steuerleute in deinem Ruderverein oder beim Landesruderverband teil.
Die Antworten sind unten hervorgehoben
Frage 1
001 Verkehrsvorschriften besagen, dass zwei verantwortungsvolle Personen im Ruderboot besetzt sein müssen – und ein Ruderer kann beides zugleich sein:
A
Schlagmann und Steuermann
B
Steuermann und Rudergänger
C
Bootsobmann und Steuermann
D
Schiffsführer und Rudergänger
E
Bootsführer und Ruderwart
F
Schiffsführer und Bootsobmann
Question 1 Explanation: 

Schiffsführer und Rudergänger, Bootsobmann und Steuermann

Auf allen Wasserstraßen ist es vorgeschrieben, dass auf allen fahrenden Fahrzeugen – auch Ruderbooten, auch Einern – ein Schiffsführer an Bord ist. Er muss entweder selbst steuern oder muss einen geeigneten Rudergänger ans Steuer stellen. Der Schiffsführer muss vor Antritt der Fahrt eindeutig bestimmt sein. Den Schiffsführer nennt man beim Rudersport Bootsobmann.

Weitere Informationen siehe www.rish.de/rudern/bootsobleute/verantwortung-im-ruderboot/

Frage 2
002 Im Auto ist der Hauptverantwortliche immer der Fahrer, der hinter dem Steuer sitzt, im Ruderboot immer
A
der Älteste an Bord,
B
der Bootsobmann,
C
der Bugmann.
D
der Schlagmann,
E
derjenige, der auf dem Steuerplatz sitzt,
Frage 3
003 Wenn der steuernde Ruderer ausnahmsweise keine Steuerberechtigung hat,
A
gibt der Bugmann alle Kommandos,
B
wird der Steuernde vom Bootsobmann ständig eingewiesen,
C
wird der Steuernde vom Schlagmann ständig eingewiesen,
D
gibt der Erfahrenste an Bord den Kurs an.
Frage 4
004 Der Bootsobmann im Boot mit Steuersitz
A
kann, anstatt zu steuern, irgendeinem an Bord den Steuerplatz und damit die Verantwortung für Kurs, Manöver, Kommandos und alle Entscheidungen an Bord überlassen.
B
muss immer am Steuer sitzen,
C
kann nicht zugleich Steuermann sein,
D
muss nicht steuern, wenn er einen Steuerberechtigten als „Rudergänger“ einsetzt,
Frage 5
005 Der amtliche Nachweis über eine Ruderfahrt, in dem man auch den Verantwortlichen, die Mannschaft, die Strecke nachschlagen kann, ist
A
die Ruderordnung.
B
das Fahrtenbuch,
C
das Fahrtenprogramm,
Frage 6
006 Ein Steuermann, der auf dem Wasser einen Unfall verursacht, weil er nicht aufgepasst („geschlafen“) hat,
A
kann mit Bußgeld oder härter bestraft werden. Er und die Mannschaft müssen womöglich Schadenersatz leisten,
B
kann nicht bestraft werden, muss aber womöglich Schadenersatz leisten,
C
kann mit Bußgeld oder härter bestraft werden, braucht aber eingetretenen Schaden nicht zu ersetzen.
D
kann mit Bußgeld oder härter bestraft werden und muss womöglich Schadenersatz leisten,
Frage 7
007 Ein Bootsobmann, der Verkehrsregeln nicht beachtet, damit einen Unfall verursacht und einem fremden Sportboot und seinen Insassen Schaden zugefügt hat,
A
muss Schadenersatz leisten und kann dafür bestraft werden,
B
muss nur dann Schadenersatz leisten, wenn er dafür bestraft worden ist,
C
muss entweder Schadenersatz leisten oder kann dafür bestraft werden, beides ist nicht möglich,
D
wird nur dann bestraft, wenn er keinen Schadenersatz leistet.
Frage 8
101 Bevor das Boot ablegt, überzeugt sich der Steuermann,
A
dass die Steuerleine nicht überkreuz liegt,
B
dass das Fahrwasser direkt vorm Boot frei von Schiffen, Booten, Schwimmern, Treibholz ist.
C
dass alle Dollen in Richtung Bug stehen und damit alle Skulls/Riemen richtig eingelegt sind,
D
dass alle Insassen warm genug angezogen sind,
Frage 9
102 Die Schlaufe der Steuerleine hat der Steuermann
A
vor den Knien.
B
unter den Knien,
C
vor dem Bauch,
Frage 10
103 Flussfahrt stromab. Zum Anlegen am Steg vor einem Bootshaus
A
Bug in Stegrichtung steuern, halten, von der Strömung langsam an den Steg treiben lassen,
B
den Steg senkrecht ansteuern und kurz davor einseitig stoppen, so dass die Strömung das Boot an den Steg drückt.
C
halten, wenden, gegen den Strom an den Steg rudern,
Frage 11
104 Steg, an dem Strömung entlang zieht. Boot so einsetzen und an den Steg legen,
A
dass der Bug stromab zeigt.
B
dass der Bug stromauf zeigt,
Frage 12
105 Flussfahrt stromab. Es soll angelegt werden. Eine Uferböschung sieht von weitem brauchbar aus.
A
Zum Ufer steuern, stromab langsam an der Böschung entlang treiben. Sobald gefahrlose Anlegestelle auftaucht, dorthin einseitig vorwärts rudern lassen.
B
In Höhe dieser Stelle wenden und stromauf an der Böschung entlangfahren, dabei gefahrlose Anlegestelle erkunden. Etwas zurücktreiben und Anlegestelle von unterstrom anfahren.
Frage 13
106 Auf einem unbekannten Fluss muss man rechnen mit
A
stärkerer Strömung in Außenkurven,
B
stärkerer Strömung in Innenkurven,
C
Untiefen in Innenkurven,
D
Untiefen in Außenkurven.
Frage 14
107 Auf einem Fluss muss man mit Gegenströmung rechnen
A
links und rechts vor Engstellen,
B
nach Innenkurven,
C
in Buchten zwischen Buhnen,
D
links und rechts hinter Engstellen.
Frage 15
108 Biegt man von einem Fluss ab auf die Wasserfläche zwi- schen zwei Buhnen,
A
kann man von der Strömung gegen die stromauf gele- gene Buhne gedrückt werden,
B
kann man von der Strömung gegen die stromab gele- gene Buhne gedrückt werden.
Frage 16
109 Fahrt auf fließendem Gewässer, das man nicht kennt. Für ausgelegte Skulls zu enge Brückenöffnung oder andere Engstelle voraus:
A
Bis zur Engstelle rudern und dabei Bug auf die Engstelle ausrichten. Kurz vor der Engstelle halten, stoppen, dann Skulls lang nehmen lassen und durch die Engstelle treiben.
B
Nicht rudern. Langsam heran treiben. Mit einseitigem Rudern Bug auf die Durchfahrt ausrichten, dann Skulls lang nehmen lassen und durch die Engstelle treiben.
C
Mit soviel oder wenig Kraft rudern lassen, dass das Boot bis zum Ende der Engstelle gesteuert werden kann und dabei Bug auf die Engstelle ausrichten. Kurz vor der Engstelle Skulls lang nehmen lassen und hindurchsteuern.
Frage 17
110 Wenn ein Flussbett voraus durch zusammentretende Ufer, Bauwerke, schwimmende Geräte (z. B. Bagger) verengt wird,
A
lässt man mindestens soviel rudern, dass das Boot in der gesamten Engstelle gesteuert werden kann.
B
lässt man halten und das Boot durch die Engstelle treiben,
Frage 18
111 Fahrt stromab. Um umzukehren und stromauf zu rudern,
A
so wenden, dass auf das Heck möglichst wenig, auf den Bug die stärkere Strömung drückt,
B
so wenden, dass auf den Bug möglichst wenig, auf das Heck die stärkere Strömung drückt.
Frage 19
112 Man rudert stromauf im ruhigen Wasser am Ufer entlang und will nun stromab zurückfahren. Damit bei der Wende die Strömung ausgenutzt wird, bringt der Steuermann mit dem Steuer und/oder mit Ruderbefehlen
A
das Heck in die Strömung.
B
den Bug in die Strömung.
Frage 20
113 Fahrt am linken Ufer entlang stromauf. Rechts vom Boot ist dieses Ufer ziemlich nahe. Steuermann entdeckt im letzten Augenblick knapp überspülte Buhne vor dem Boot. Sein Kommando lautet:
A
Backbord – überziehen!
B
Ruder – halt! Wende über Steuerbord – los!
C
Ruder – halt! Skulls (Riemen) – lang!
D
Ruder – halt! Eins und zwei fertig zum Aussteigen – steigt aus!
E
Ruder – halt! Steuerbord stoppen – stoppt!
F
Ruder – halt! Backbord stoppen – stoppt!
G
Ruder – halt! Stoppen – stoppt!
Frage 21
114 Mit einem Doppelzweier in eine scharfe Rechtskurve eines schmalen Flüsschens hinein. Der Steuermann merkt gleich, dass er die Kurve allein mit Steuern nicht schaffen wird und dass die Strömung das Boot an die Böschung der Außenkurve drücken könnte. Er befiehlt:
A
Ruder – halt! Nummer zwei Steuerbord stoppen – stopp!
B
Ruder – halt! Backbord Skulls – lang!
C
Ruder – halt! Steuerbord voraus – los!
D
Ruder – halt! Backbord stoppen – stoppt!
Frage 22
115 Bei Schiffsverkehr
A
hält man zwischen Schiff und flachem Ufer Abstand vom Ufer,
B
fährt man zwischen Schiff und flachem Ufer nahe am Ufer entlang.
Frage 23
116 Bei Schiffsverkehr auf Schifffahrtsstraßen fährt man, wenn man die Wahl hat,
A
am besten zwischen Schiff und Mauer- oder Spundwand-Ufer,
B
am besten zwischen Schiff und flachem Ufer.
Frage 24
117 Von fahrenden Motorschiffen hält man Abstand
A
wegen der Wellen, auch wenn man keine Wellen sieht.
B
wegen des Sogs, auch wenn man keinen Sog sieht,
Frage 25
118 Bei hohen Wellen durch ein Schiff
A
Wellen senkrecht ansteuern, langsam weiterrudern.
B
Boot parallel zu den Wellen legen, Ruder halt.
C
Wellen senkrecht ansteuern, Ruder halt.
D
Boot parallel zum Schiff legen, Ruder halt.
E
Wellen spitz ansteuern, langsam weiterrudern.
Frage 26
119 Bei Wind und Wellen
A
legt man am nächsten Ufer an, wenn die Wellen sich an den Auslegern brechen und dabei ins Boot schlagen können,
B
geht man die Wellen so an, dass sie nicht an den Ruderplätzen, sondern nur am Steuersitz ins Boot schwappen können,
C
ist das Boot, nachdem Wasser übernommen wurde und es deshalb tiefer lieft, weniger gefährdet, da es dem Wind weniger Angriffsfläche bietet,
D
legt man am nächsten Ufer an, wenn die Wellen Schaumkronen zeigen.
Frage 27
120 Seen befährt man bei Wind, wenn die Wellen überhaupt Weiterfahren gestatten,
A
auf dem geradesten und kürzesten Weg,
B
im Bogen an dem Ufer entlang, auf das der Wind bläst.
C
im Bogen an dem Ufer entlang, von dem der Wind kommt,
Frage 28
121 Flussfahrt stromab. Treiben lassen in der Außenkurve ist ungefährlich,
A
wenn der Bug etwas mehr zum Außenkurven-Ufer hin als von diesem Ufer weg zielt,
B
wenn der Bug etwas mehr vom Außenkurven-Ufer weg als zu diesem Ufer hin zielt,
C
wenn das Boot quer zum Ufer treibt und der Bug auf das Außenufer zeigt.
Frage 29
122 Wenn man bei Nebel voraus kaum noch richtig was erkennen kann oder das Ufer nicht ganz klar in Sicht ist,
A
zeigt man ein weißes, rundum sichtbares Licht,
B
rudert man ans Ufer und unterbricht die Fahrt,
C
gibt man mit Horn, Pfeife oder Stimme laufend Schallzeichen.
Frage 30
201 Bei der Bootsschleppe wird die Lore an der Kette ins Wasser gelassen. Mit dem Boot darauf wird sie nur dann herausgezogen,
A
wenn das Boot genau mittig zwischen Bug und Heck darauf liegt,
B
wenn mindestens vier Mannschaftsmitglieder zum Ziehen bereitstehen.
C
wenn die Bootsauflage der Lore so breit ist, dass das Boot nicht eingedrückt werden kann,
Frage 31
202 Eine 2,30 m breite Universal-Gasse befährt man mit der gesamten Mannschaft
A
nur in 90 und 100 cm breiten Gigs,
B
nur in Gigs,
C
nur in Seegigs und Barken.
D
in Gigs und Rennbooten,
Frage 32
203 In eine 2,30 m breite Universal-Bootsgasse, die nicht ständig durchströmt ist, fährt man ein,
A
wenn man auf den Knopf gedrückt hat: Solange Wasser durch die Gasse rauscht, möglichst schnell hintereinander mit allen wartenden Booten.
B
wenn man auf den Knopf gedrückt hat: Unverzüglich sobald die Ampel auf Grün springt,
C
wenn man auf den Knopf gedrückt hat: Sofort wenn das Schütz sich öffnet und Wasser in die Gasse schießt,
Frage 33
204 Mit einem Ruderboot kann die 2,30 m breite Universal-Bootsgasse befahren werden. Es besteht aber Gefahr,
A
wenn einer von der Mannschaft nicht ganz ruhig im Boot sitzt,
B
wenn jemand von der Mannschaft seine Skulls/seinen Riemen loslässt.
C
wenn jemand von der Mannschaft nach seinen Skulls/ seinen Riemen greift,
Frage 34
205 In der 2,30 m breiten Universal-Bootsgasse
A
muss die Mannschaft die ins Boot gelegten Skulls/Riemen festhalten, damit sie nicht rollen und das Boot damit aus der Balance bringen,
B
bleibt das Boot nur dann ungefährdet in der Mitte, wenn der Steuermann ständig den Kurs korrigiert,
C
muss der Bugmann mit dem Kopf nach vorn gewendet den Kurs beobachten.
D
muss die Mannschaft ganz ruhig ausbalanciert sitzen,
Frage 35

206 Blau-weiße Tafel am Ufer
Blau-weiße Tafel

A
Hinter dem Schild auf die Fähre achten: nicht vor der Fähre herfahren.
B
Über das Schild hinaus fährt man äußerstenfalls bis zur rechteckigen rot-weiß-roten Tafel vor dem Wehr oder aber in einen Schleusenkanal hinein.
C
Hinter dem Schild auf die Fähre achten: nicht hinter der Fähre herfahren.
D
Nicht über das vor dem Wehr aufgestellte Schild hinausfahren.
Frage 36
207 Vor einer Schifffahrtsschleuse muss man warten
A
vor dem Abzweig des Schleusenkanals,
B
vor dem Schild „Schleusenbereich“,
C
unmittelbar vor der Rot zeigenden Ampel.
D
vor dem rotumrandeten Schild mit dem waagerechten schwarzen Balken,
E
vor dem rotumrandeten Schild mit dem senkrechten schwarzen Balken,
Frage 37
208 Schifffahrts-Schleuse. Wenn keine großen Schiffe sich der Schleuse nähern oder bereits warten, kann man einfahren,
A
sobald die Schleusenampel auf Grün springt.
B
wenn das Schleusentor aufgeht,
C
sobald das Schleusentor ganz geöffnet ist,
Frage 38
209 Nach der Einfahrt in die Schleuse muss
A
hält man das Boot mit Paddelhaken an Leitern oder Ringen oder Klampen an der Schleusenmauer.
B
darf man, wenn ein senkrechter dicker gelber Strich an einer der beiden Schleusenwände zu finden ist, mit dem Boot nicht an dieser Wand anlegen,
C
bindet man das Boot mit der Bugleine an Leitern oder Ringen oder Klampen an der Schleusenmauer an,
D
der senkrechte dicke gelbe Strich an manchen Schleusenwänden hinter dem Steuer des Bootes liegen,
Frage 39
210 Nach der Einfahrt in die Schleuse
A
nimmt man Skulls/Riemen an der Wasserseite möglichst nicht lang,
B
drückt man das Boot ständig soweit von der Wand ab, dass Dollen nicht in Mauernischen geraten können,
C
sind alle ständig bereit, gegen den Strom des ein- oder auslaufenden Wassers zu rudern.
D
nimmt man Skulls/Riemen an der Mauerseite erst lang und nimmt sie dann ins Boot,
Frage 40
211 In Schifffahrts-Schleusen darf man auf keinen Fall liegen
A
hinter einem großen Schiff.
B
neben einem großen Schiff,
C
vor einem großen Schiff,
Frage 41
212 Beim Abwärtsschleusen kann für Ruderboote gefährlich werden
A
der Wasserdruck, der das Boot gegen die Schleusenmauer drückt.
B
ein Absatz, der aus dem fallenden Wasser am Obertor auftaucht,
C
das Verhaken von Dollenstiften in Leitern der Schleusenwand,
D
das aus den Schleusenwänden spritzende Wasser,
Frage 42
213 Beim Abwärtsschleusen kann für Ruderboote gefährlich werden
A
das Stromgefälle vom Obertor zum Untertor,
B
Schleusenkammer-Winddruck, der das Boot hin und her wirft,
C
wenn die Mannschaft nicht die Dollen an der Mauerseite beobachtet.
D
das Langnehmen der Skulls/Riemen auf beiden Seiten,
Frage 43
214 Aus der Schleuse fährt man aus,
A
sobald die Schleusentore weit genug aufgegangen sind,
B
sobald der Schleusenmeister zur Ausfahrt auffordert.
C
sobald die Ampel am Ausfahrttor von Rot auf Grün springt,
D
sobald die Schleusentore ganz geöffnet sind,
Frage 44
215 Hinter einem Motorschiff liegend fährt man aus der Schleuse aus,
A
sobald das Motorschiff angefahren ist,
B
sobald man hinter dem ausgefahrenen Motorschiff Sicherheitsabstand hat.
C
sobald die Ampel am Ausfahrttor von Rot auf Grün springt,
Frage 45
216 Wenn man aus dem Untertor der Schleuse ausgefahren ist,
A
auf seitliche Strömung von der Schleuse her achten.
B
auf die Schleusen-Ampel Rot-Grün achten,
C
gleich rudern, damit das Boot gesteuert werden kann,
D
auf seitliche Strömung vom Wehr her achten,
Frage 46
301 Im Straßenverkehr muss sich jeder so verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird. Das gilt
A
auch auf dem Wasser, aber nicht im Verhältnis Schifffahrt/Sportboote, weil Sportboote keinerlei Rechte gegenüber der Berufsschifffahrt haben.
B
auch für alles, was sich auf dem Wasser bewegt,
Frage 47
302 Ruderboote
A
haben gegenüber großen Schiffen nur Vorfahrt, wenn diese aus einer Einmündung von links kommen.
B
haben gegenüber großen Schiffen nur Vorfahrt, wenn diese von links kommen,
C
fahren immer rechts an großen Schiffen vorbei,
D
machen der Berufsschifffahrt immer Platz,
Frage 48
303 Große Schiffe (Berufsschifffahrt)
A
weichen Ruderbooten nach Steuerbord aus,
B
weichen Ruderbooten nach Backbord aus,
C
̈ndern ihren Kurs wegen Ruderbooten nicht.
Frage 49
304 Fahrt stromab auf einem nicht sehr breiten Fluss. Der Steuermann will eine voraus liegende Kurve ausfahren, da kommt am Ende der Kurve ein entgegenfahrendes Motorschiff in Sicht.
A
Die Außenkurve ansteuern.
B
Die Innenkurve ansteuern.
C
In der Mitte des Flusses fahren.
Frage 50
305 Auf einem Kanal kommt ein Motorschiff entgegen.
A
Rechts fahren, wenn das Schiff nicht genau dort entgegenkommt.
B
Unbedingt Mitte fahren.
C
Unbedingt rechts fahren.
D
Unbedingt links fahren.
E
Links fahren, wenn das Schiff nicht genau dort entgegenkommt.
Frage 51
306 Fahrt in der Mitte eines Flusses stromab. Etwa 200 bis 300 m voraus legt eine Fähre langsam vom rechten Ufer ab.
A
Boot nach links steuern, ggf. schneller rudern, vor der Fähre herfahren.
B
Boot nach rechts steuern, ggf. halten, hinter der Fähre herfahren.
C
Boot parallel zu den Wellen der Fähre legen und mit Innenhebel rauf-und-runter gegen die Wellen ankippen.
Frage 52
311 Ruderboot fährt stromab. Voraus am linken Ufer liegt ein Personenschiff mit Bug stromauf am Anlieger und gibt Schallzeichen: tuuuuut – tut – tut !
A
Halten, warten, notfalls wenden, bis das Schiff stromab davongezogen ist.
B
Näher ans rechte Ufer steuern, da das Schiff auf der linken Stromhälfte entgegenkommen wird,
C
Halten, warten, notfalls wenden, dem entgegenkommenden Schiff den Kurs freimachen.
D
Näher ans links Ufer steuern, da das Schiff auf der rechten Stromhälfte entgegenkommen wird.
Frage 53
312 Voraus eine Kurve, die man noch nicht einsehen kann. Von dort Schallzeichen eines Schiffes: tuuuuut – tuuuuut – tut!
A
Aufpassen! Wenn man in die Kurve einfährt, liegt da womöglich ein wendendes Schiff gerade quer.
B
Aufpassen! Da können gleich zwei Schiffe nebeneinander entgegen kommen.
C
Aufpassen! Da können gleich zwei Schiffe entgegenkommen, von denen das eine das andere im Schlepp hat.
Frage 54
313 Ein Motorschiff, das entgegenkommt, tutet einmal lang: tuuuuut !
A
Das Schiff ist manövrierunfähig. Entweder ganz weit ausweichen oder, wenn das nicht geht, halten, warten oder auch wenden.
B
Das Schiff könnte das Ruderboot meinen, womöglich weil das Boot auf dem Kurs liegt, den das Schiff nehmen will.
C
Das Schiff will wenden. Besser erst mal halten und sehen, ob da für das Ruderboot Platz bleibt.
Frage 55
314 Man sieht kein Schiff, hört aber von rechts voraus typisches Schiffs-Tuten: dreimal lang, dann einmal kurz.
A
Aufpassen! Da vorn kommt gleich ein Schiff aus einer Hafenausfahrt oder Mündung und fährt dann in der Fahrtrichtung des Ruderbootes weiter.
B
Aufpassen! Da vorn will ein Schiff wenden und liegt gleich womöglich gerade quer.
C
Aufpassen! Da vorn will ein Schiff ein anderes überholen, womöglich kommen die gleich nebeneinander entgegen, wobei das schnellere an Steuerbord des anderen fährt.
D
Aufpassen! Da vorn kommt gleich ein Schiff aus einer Hafenausfahrt oder Mündung und fährt dann dem Ruderboot entgegen.
E
Aufpassen! Da vorn will ein Schiff ein anderes überholen, womöglich kommen die gleich nebeneinander entgegen, wobei das schnellere an Backbord des anderen fährt.
Frage 56
321 Der Steuermann im Ruderboot
A
muss einem Sportmotorboot nach links ausweichen,
B
muss einem Boot unter Segel nach rechts ausweichen,
C
braucht einem Boot unter Segel nicht auszuweichen,
D
braucht einem Sportmotorboot nicht auszuweichen.
E
muss einem Sportmotorboot nach rechts ausweichen,
F
muss einem Boot unter Segel nach links ausweichen,
Frage 57
322 Eine Motoryacht, ein Boot unter Segel und ein Ruderboot. Wer Vorfahrt vor wem hat, beschreibt die Regel:
A
Windkraft vor Motorkraft vor Muskelkraft,
B
Motorkraft vor Muskelkraft vor Windkraft,
C
Muskelkraft vor Motorkraft vor Windkraft,
D
Motorkraft vor Windkraft vor Muskelkraft,
E
Windkraft vor Muskelkraft vor Motorkraft,
F
Muskelkraft vor Windkraft vor Motorkraft.
Frage 58
331 Rot-weiß-rot – Dieses Verkehrszeichen sagt dem Steuermann:
Rot-weiß-rot
A
Nur weiterfahren, wenn Gewässer dahinter bekannt.
B
Nicht weiterfahren.
C
Da für alle Fahrzeuge gesperrt, die mit Motor betrieben werden, dürfen Ruderboote weiterfahren.
Frage 59
332 Rot-weiß-rot – Dieses Verkehrszeichen sagt dem Steuermann:
Rot-weiß-rot
A
Weiterfahren; wenn Gewässer dahinter nicht bekannt, aber mit erhöhter Aufmerksamkeit.
B
Nur Fahrzeuge mit Motor dürfen nicht weiterfahren.
C
Nicht weiterfahren.
Frage 60
333a Schwarzer Balken im weißen Feld mit roter Umrandung sagt dem Steuermann:
schwarzer Balken
A
Halt! Vorübergehende Sperre.
B
Vor dem Schild warten, bis Schleusung möglich.
C
Achtung! (Warum, steht auf Zusatzschild.)
Frage 61
333b Schwarzer Balken im weißen Feld mit roter Umrandung sagt dem Steuermann:
schwarzer Balken
A
Halt! Vorübergehende Sperre.
B
Vor dem Schild warten, bis Schleusung möglich.
C
Achtung! (Warum, steht auf Zusatzschild.)
Frage 62
334a Ein Steuermann kennt seine Verkehrszeichen auch dann, wenn sie nicht mit Rot und Blau, sondern nur in Schwarz-Weiß erscheinen. Es gibt Verkehrszeichen, vor denen der Steuermann etwas tun muss: halten, wenden oder die Fahrtrichtung ändern. Es gibt Verkehrszeichen, hinter denen der Steuermann besonders aufpassen oder auch mit Gefahren-Situationen rechnen muss. Vor welchen Zeichen muss der Steuermann halten oder wenden oder die Fahrtrichtung ändern?
Zeichen
A
C
B
A
C
E
D
D
E
H
F
I
G
G
H
B
I
F
Frage 63
334b Ein Steuermann kennt seine Verkehrszeichen auch dann, wenn sie nicht mit Rot und Blau, sondern nur in Schwarz-Weiß erscheinen. Es gibt Verkehrszeichen, vor denen der Steuermann etwas tun muss: halten, wenden oder die Fahrtrichtung ändern. Es gibt Verkehrszeichen, hinter denen der Steuermann besonders aufpassen oder auch mit Gefahren-Situationen rechnen muss. Hinter welchen Zeichen muss der Steuermann besonders aufpassen oder auch mit Gefahren-Situationen rechnen?
Zeichen
A
G
B
I
C
E
D
C
E
D
F
H
G
B
H
F
I
A
Frage 64
335a Ein Steuermann kennt seine Verkehrszeichen auch dann, wenn sie nicht mit Rot und Blau, sondern nur in Schwarz-Weiß erscheinen. Es gibt Verkehrszeichen, hinter denen der Steuermann besonders aufpassen oder auch mit Gefahren-Situationen rechnen muss. Es gibt Verkehrszeichen, vor denen der Steuermann etwas tun muss: hatten, wenden oder die Fahrtrichtung ändern. Hinter welchen Zeichen muss der Steuermann besonders aufpassen oder auch mit Gefahren-Situationen rechnen?
Zeichen
A
D
B
I
C
G
D
E
E
C
F
A
G
B
H
H
I
F
Frage 65
335b Ein Steuermann kennt seine Verkehrszeichen auch dann, wenn sie nicht mit Rot und Blau, sondern nur in Schwarz-Weiß erscheinen. Es gibt Verkehrszeichen, hinter denen der Steuermann besonders aufpassen oder auch mit Gefahren-Situationen rechnen muss. Es gibt Verkehrszeichen, vor denen der Steuermann etwas tun muss: hatten, wenden oder die Fahrtrichtung ändern. Vor welchen Zeichen muss der Steuermann halten oder wenden oder die Fahrtrichtung ändern?
Zeichen
A
C
B
G
C
B
D
I
E
H
F
A
G
D
H
F
I
E
Frage 66
336 Blau-weiß – Dieses Schild am Ufer sagt dem Steuermann:
Blau-weiße Tafel
A
Aufpassen auf Seilfähre. Wenn sie den Fluss quert, auf keinen Fall vorherfahren.
B
Aufpassen auf einen möglichen Querverkehr aus einem Hafen, einem Nebenarm oder einer Mündung.
C
Aufpassen auf Seilfähre. Wenn sie den Fluss quert, auf keinen Fall hinterherfahren.
D
Aufpassen auf Bagger oder anderes Arbeitsgerät. Nur an der Seite mit roter Flagge oder blau-weiß-blauer Tafel vorbeifahren.
E
Aufpassen auf Bagger oder anderes Arbeitsgerät. Nur an der Seite mit rot-weißer Flagge oder grün-weiß-grüner Tafel vorbeifahren.
Frage 67
341 Zwei Brücken über einem Gewässer, das man nicht genau kennt. Der Steuermann fährt durch die Brückenöffnungen
Zwei Brücken
A
1+2+3+6
B
1+2+6
C
3+6
D
3+4+5+6
E
1+2+4+5
F
3+4+5
G
1+2+3+4+5+6
H
1+2+3+4+5
Frage 68
342 Zwei Brücken über einem Gewässer, das man nicht genau kennt. Der Steuermann fährt durch die Brückenöffnungen
Zwei Brücken
A
1+3+4+5+6
B
1+3+4+6
C
2+5
D
1+2+3+4+6
E
1+2+3+4+5+6
F
1+2+3+5
G
2+4+6
H
1+3+5
Frage 69
351 Auf einem Fluss arbeitet ein Bagger. Das Ruderboot fährt daran vorbei
A
auf der Seite, wo zwischen Bagger und Ufer mehr Platz ist,
B
auf der Seite, wo keine Ketten und Seile zu sehen sind,
C
auf der Seite, wo der Bagger eine rote Tafel zeigt,
D
auf der Seite, wo der Bagger eine rot-weiße Tafel zeigt,
E
auf der Seite, wo der Bagger eine blaue Tafel zeigt.
Frage 70
352 Auf einem Fluss liegt ein Bagger oder Fischereifahrzeug. Der Steuermann sieht links eine rote, rechts eine rot- weiße Tafel.
Bagger
A
Weiterfahrt beiderseits gesperrt.
B
Rechts vorbeifahren.
C
Weiterfahrt beiderseits möglich.
D
Links vorbeifahren.
Frage 71
353 Auf dem Wasser ist ein gelber Schwimmkörper (wie eine Boje) zu sehen. Er sagt dem Steuermann:
A
Fahrwasserteilung. An der Gabelung kann man links oder rechts fahren.
B
Zeichen für linke Fahrwasserbegrenzung. Auf unbekanntem Gewässer rechts davon bleiben.
C
Zeichen für den Anker eines Baggers oder eines anderen verankerten Gerätes. Davon Abstand halten.
D
Zeichen für Begrenzung ausgelegter Fischnetze. Davon Abstand halten.
Frage 72
354 Fahrt stromab auf einem unbekannten Gewässer. Rote Boje im Fluss.
A
Halten, Weiterfahrt verboten.
B
Rechts vorbeifahren, bei Schiffsverkehr eventuell knapp links davon.
C
Links vorbeifahren, bei Schiffsverkehr eventuell knapp rechts davon.
Frage 73
401 Unterkühlungen sind an den Symptomen zu erkennen
A
Zittern, unter Umständen am gesamten Körper,
B
trockene, warme Haut,
C
hochroter Kopf,
D
blasse Hautfarbe.
E
bläuliche oder blaue Lippen,
Frage 74
402 Zu den Erste Hilfe-Maßnahmen am Unfallort zählen nicht
A
auf Eigenschutz achten,
B
Unfallstelle absichern,
C
Notruf absetzen, Telefon 112 oder 124124 (auf See unter der einheitlichen Rufnummer aus allen Mobilfunknetzen),
D
aus der Gefahrenzone retten,
E
möglichst viele Pressevertreter verständigen.
Frage 75
403 Die Handführung beim Skullen. Beim Durchzug und Freilauf kreuzen sich die Hände. (Nicht nur ) in der Ausbildung ist zu beachten:
A
die linke Hand ist näher am Bauch und eng über der rechten Hand.
B
die rechte Hand ist näher am Bauch und eng über der linken Hand,
C
die rechte Hand ist näher am Bauch und eng unter der linken Hand,
D
die linke Hand ist näher am Bauch und eng unter der rechten Hand,
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