WM 2015: Lauritz Schoof und Maximilian Munski auf Medaillenkurs

Ruder-Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette

Bei den Ruder-Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette geht es für Lauritz Schoof aus Rendsburg am Samstag und für Maximilian Munski aus Lübeck am Sonntag ans Eingemachte und somit um Medaillen. Laura Schwensen aus Kappeln und Lars Hartig aus Friedrichstadt hoffen auf gute Platzierungen in den B- und C-Finals.

Nach einem überzeugenden Sieg im Halbfinale greift Lauritz Schoof vom Rendsburger Ruderverein am Samstag um 14.45 Uhr im Finale des Männer-Doppelvierers mit seinem Team nach einer Medaille. Im Halbfinale ließ das deutsche Quartett denen aus Estland, Großbritannien, Neuseeland, Kanada und Polen keine Chance und zog souverän ins Finale ein. Schon zu Beginn des Rennens machte die deutsche Mannschaft einen sehr starken Eindruck und setzte sich dann Schlag für Schlag von den hart kämpfenden Verfolgern ab. Im Finale wird das Team um Schoof auf einer der beiden Mittelbahnen neben der Schweiz, Estland, Litauen, Australien und Großbritannien am Start liegen.

Am Sonntag steht das nächste spannende Finale mit schleswig-holsteinischer Beteiligung auf dem Programm: Um 14.45 Uhr geht Maximilan Munski von der Lübecker Ruder-Gesellschaft mit dem Deutschland-Achter ins Rennen, für das viele Fachleute einen spannenden Zweikampf mit dem Großboot aus Großbritannien erwarten. Neben den beiden Favoriten, die als Vorlaufsieger die Mittelbahn belegen werden, starten die Achter aus Neuseeland, den Niederlanden, Russland und Italien, die alles in die Waagschale werfen werden, um in den Kampf um die Medaillen einzugreifen.

Lars Hartig von der Friedrichstädter Rudergesellschaft belegte im Halbfinale um die Finals C und D Rang zwei hinter Kanada und startet am Samstag um 11.45 Uhr gegen Kanada, China, Mexiko, Brasilien und Finnland im Finale C um die Plätze 13 bis 18. Um diese Bootsklasse schon jetzt für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro zu qualifizieren, hätte Hartig den neunten Rang belegen müssen. Hartig, im letzten Jahr noch Leichtgewicht, hat trotz Gewichtszunahme noch nicht das physische Niveau der absoluten Spitze erreicht, so dass im Viertelfinale Endstation war. „Mein Ziel ist klar: Im C-Finale weit nach vorne“, so Hartig.

Laura Schwensen von der Rudervereinigung Kappeln geht am Sonntag um 12.30 Uhr als Steuerfrau des Frauen-Achters für das B-Finale an den Start. Nachdem das Team sich nicht über den Hoffnungslauf für das Finale qualifizierte, bleibt jetzt das Rennen um die Plätze sieben bis zehn, in dem es gegen China, Rumänien und Australien geht. Der Frauen-Achter hätte mindestens den fünften Rang belegen müssen, um sich schon jetzt für Rio zu qualifizieren und nicht in die stressige Nachqualifikation im Frühjahr zu müssen. „Nach dem unbefriedigenden Abschneiden im Hoffnungslauf wird das B-Finale sehr wichtig für unsere Herangehensweise im nächsten Jahr“, so Schwensen.

Kim Koltermann

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