Rudertag 2010

Stellungnahme des Länderrats zum 60. Deutschen Rudertag

Reinhart Grahn

Reinhart Grahn, Vorsitzender Länderrat
des DRV: »Manche Wahlergebnisse geben Anlass zum Nachdenken.«

Wir haben in Schweinfurt einen bemerkenswerten Rudertag erlebt, der uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Zum einen war da die hervorragende Organisation mit dem engagierten Zusammenspiel der Ruderinnen und Ruderer des Schweinfurter Re Franken, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle sowie der Mitglieder des Präsidiums des Deutschen Ruderverbandes. Wir erlebten einen Rudertag der kurzen Wege. Waren sie doch einmal länger, gab es einen ausgezeichneten Shuttle-Dienst, auf Wunsch auch mit Kindersitz. Die Gastfreundschaft unserer Schweinfurter Ruderkameradinnen und Ruderkameraden war herzerfrischend.

Inhaltlich knüpfte der Rudertag nahtlos an die positive Arbeitsweise des 59. außerordentlichen Rudertages in Oldenburg an. Es war schon eine kleine Sensation, dass am Samstag um 18.30 Uhr alle Anträge der Tagesordnung behandelt und entschieden waren. Dies ist umso bemerkenswerter, als sich seit dem 58. Deutschen Rudertag von Köln ein Antragsstau gebildet hatte. Die Früchte der intensiven Diskussionen von Oldenburg waren unübersehbar.

Ein besonderes Lob ist dem Wahlleiter Dr. Bernd Müller mit seinem Wahlausschuss auszustellen. In souveräner Art meisterte er mit seinem Team zügig die anstehenden Wahlen. Das neue Satzungsrecht war hier sehr hilfreich und unterstützte das Fairplay. Werden die Wahlergebnisse der Präsidiumsmitglieder als Rückmeldung betrachtet, so gibt das ein oder andere Wahlergebnis mit Sicherheit Anlass zum Nachdenken. Ein unreflektiertes ,Weiter so’ würde nicht dem Willen des Rudertages entsprechen.

Der Länderrat freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Vereinen, Verbänden und Gremien des Deutschen Ruderverbandes.

Reinhart Grahn, Vorsitzender Länderrat des Deutschen Ruderverbandes